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Handball: Ein Sieg ist für TSGO-Damen fast schon Pflicht

Symbolbild Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Symbolbild
Hochtaunus. 

„Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir Derby können – das wollen wir morgen erneut.“ TSG Oberursels Trainerin Alexandra Müller verbindet mit der knappen 25:26-Hinspielniederlage bei der TSG Ober-Eschbach (am 3. Dezember erzielte Celine Gehrke 30 Sekunden vor Schluss den Eschbacher Siegtreffer) durchaus gute Erinnerungen.

Noch fünf Trainingseinheiten und zwei Spiele trennen ihr Team vom Saisonende: „Für die harte Arbeit, die wir in der Saison geleistet haben, wollen wir uns mit einem Sieg belohnen. Gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte haben wir schon richtig gute Spiele gezeigt. Warum nicht auch morgen?“ Bis auf die Langzeitverletzten Julia Buße und Charlotte Frölich (beide Kreuzbandriss) seien all ihre Spielerinnen „fit und heiß“.

Alexandra Müller weiß nicht nur um die Stärken des Gegners („Juliane Grauer und Lisa Lichtlein sollten wir nicht allzu oft in Wurfposition kommen lassen“), sie hat auch die Tabelle vor Augen. „Wir brauchen dringend einen Sieg. Ein Remis hilft uns nicht weiter“, hat sie bereits das Saisonfinale am 30. April bei Spitzenreiter TSG Eddersheim im Hinterkopf.

Die Ausgangsposition: Oberursel steht mit 14:26 Punkten auf Abstiegsplatz elf. Mitbedroht sind noch vier weitere Clubs: PSV Recklinghausen (15:25/noch bei 1. FC Köln/3. und gegen Bayer Leverkusen II/4.), HSV Solingen-Gräfrath (16:24/noch gegen SG Mainz-Bretzenheim/5. und bei TSG Ober-Eschbach/4.), TV Aldekerk (16:24/noch gegen RL Bascharage/12. und bei Mainz-Bretzenheim/5.) und HSG Gedern/Nidda (17:23/noch bei Leverkusen II/2. und gegen Borussia Dortmund II/6.). Den direkten Vergleich hat die TSGO nur gegen Recklinghausen gewonnen.

Schließt Oberursel die Saison auf Rang zehn ab, wäre über eine Relegationsrunde noch der Klassenerhalt möglich. Dabei bekommt es der Zehnte der West-Staffel am 6./7. Mai (Austragungsort noch offen) mit dem Zehnten der Gruppe Nord zu tun. Mögliche Gegner sind VfL Oldenburg II (8./15:25 Punkte), TSV Travemünde (9./13:27), TSG Wismar (10./12:28) und HSV Minden-Nord (11./12:28). Das zweite Spiel bestreiten die Zehnten der Staffeln Süd und Ost. Die beiden Sieger kämpfen dann in einem Endspiel um den letzten vakanten Platz in der 3. Liga 2017/18.

Ober-Eschbachs scheidender Trainer Marc Langenbach muss unverändert improvisieren: Torfrau Sarah Harnisch, Katarzyna Skoczynska, Lilla Orban, Beyza Toprak und wohl auch seine Lebensgefährtin Janina Timmermann (Nasenbeinbruch) fallen aus. Mitleid für den tabellarisch in der Klemme steckenden Gegner empfinde Langenbach nicht: „Oberursel steckt in einer bescheidenen Situation. Für die können wir aber nichts. Geschenke werden wir auch nicht verteilen. Schließlich können und wollen wir mit einem Sieg unseren vierten Platz festzurren.“ gg

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