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Handball: „Ich denke, dass es weitergehen wird“

Die Handball-Damen der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus gehen auf Platz sechs der 3. Liga Ost ins neue Jahr. Angesichts einer turbulenten Hinrunde ein gutes Ergebnis, wie Manager Gerhard Döll findet.
Ober-Eschbachs Manager Gerhard Döll blickt auf eine sportlich ansprechende erste Halbserie in der 3. Liga Ost zurück. Foto: Gerhard Strohmann Ober-Eschbachs Manager Gerhard Döll blickt auf eine sportlich ansprechende erste Halbserie in der 3. Liga Ost zurück.
Ober-Eschbach. 

Nach einer recht turbulenten Hinrunde ließen die Handballerinnen der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus das Sport-Jahr besinnlich ausklingen. Die letzte Trainingseinheit 2017 verbrachten die „Pirates“ in gemütlicher Runde auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. „Das hatten sie sich auch wirklich verdient“, so Manager Gerhard Döll, „das Piratenschiff war in der Hinrunde nie in ruhigen Gewässern, gleichzeitig lief es aber auch nie Gefahr zu kentern.“ Besonders eine Verletztenmisere, die Döll in diesem Ausmaß bisher nicht kannte, bescherte ihm die eine oder andere Sorgenfalte. Gleich zum Auftakt erwischte es Rückraumspielerin Celine Gehrke, die sich bei der allerersten Trainingseinheit der Vorbereitungsphase das Kreuzband riss. Zuletzt dann das gleiche Malheur bei Marieke Naß.

Zwei Abgänge

Unter anderem mussten auch Lena Riedel und Barbara Szymanska lange passen. Während Riedel für Döll hinsichtlich der Rückrunde einem Neuzugang gleicht, steht Szymanska als einer von zwei Abgängen fest. Neben ihr wird auch Katarzyna „Scotty“ Skoczynska den Verein verlassen. „Wir müssen in die Zukunft schauen und überlegen, was uns weiterbringt und was nicht“, erklärt der Manager die Trennung abgeklärt. Die Kooperation mit den Vereinen aus Bad Soden, Schwalbach, Niederhöchstadt und Hofheim soll dagegen möglichst verlängert werden. Zunächst ist die Spielgemeinschaft, die vor der aktuellen Saison gegründet wurde, auf ein Jahr befristet. „Die Deadline für eine Verlängerung der Partnerschaft ist Ende März“, berichtet Döll, „ich denke, dass es weitergehen wird.“ Man befände sich in gutem Austausch mit den Verantwortlichen der Partnervereine und auch sportlich hinterließen die Nachwuchsspielerinnen aus dem Main-Taunus-Kreis einen guten, ersten Eindruck.

Auch dank der Trainingsbeteiligung und der so vielversprechenden Pflichtspieleinsätze von Pia Özer, Sophie Löbig, Greta Bucher, Lilly König oder Hannah Kohnagel konnten die „Pirates“ die Ausfälle etablierter Spielerinnen kompensieren. Vom ersten Tag an habe Ober-Eschbach „höchste Integrationsbereitschaft“ gegenüber den Junioren gezeigt, so Döll, und nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten organisatorischer Natur funktionierte die Partnerschaft schon sehr ordentlich. Ein ähnliches Fazit lässt sich auch zu Trainer Holger Hölzinger ziehen, der während der laufenden Runde für Slobodan Jankovic übernahm. Sowohl im Debüt gegen die HSG Plesse-Hardenberg als auch im Duell gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer HSG Gedern/Nidda konnte der neue Coach einen Sieg verbuchen.

„Den Manager im Nacken“

„Zurzeit ist es noch eine Momentaufnahme“, so Döll, „man kann aber sagen, dass er bei der Mannschaft angekommen ist. Alles andere wird sich zeigen.“ Nach dem gescheiterten Versuch mit Jankovic tut der Manager gut daran, auf vorschnelle Lobeshymnen zu verzichten.

Seinem ureigenen Humor aber bleibt er treu. „Eine Frauenmannschaft übernehmen und dann noch den Manager Döll im Nacken haben“, scherzt er, „es gibt wahrlich leichtere Aufgaben.“ Für die Aufgaben abseits des Spielfeldes gewann er zuletzt fünf neue Partner. Auch bezüglich der ehrenamtlichen Helfer tritt Döll aber zunächst noch auf die Bremse. Sie sollen im Laufe der Rückrunde der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Beginn der zweiten Halbserie ist am 13. Januar (19.45 Uhr). Dann empfängt die FSG Ober Eschbach/Vortaunus den Tabellenzweiten HSG Kleenheim in der Albin-Göhring-Halle. Bereits um 17 Uhr findet der vereinseigene Neujahrsempfang statt. Alle Pirates-Fans und solche, die es noch werden wollen, sind herzlich eingeladen. rk

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