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Fußball: SGE Feldberg: Erfolg zu haben, kann so einfach sein

Von Mit dem 1:0 gegen Seulberg ist Außenseiter SG Eintracht Feldberg ins Viertelfinale des Kreispokals eingezogen. Das nächste Kapitel einer Erfolgsstory.
Torjubel eines Trainers: Manfred Klug (SGE Feldberg). Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Torjubel eines Trainers: Manfred Klug (SGE Feldberg).
Schmitten. 

Wie das manchmal so ist im Fußball: Es kommt ein neuer Trainer und bringt für seine neue Mannschaft lauter Dinge mit, von denen man annimmt, dass sie ohnehin dazugehören. „Unser Trainer Manfred Klug hat eine Spielphilosophie und glaubt an deren Erfolg. Er lässt uns viel Fußball spielen, und es kommen nur jene Spieler zum Einsatz, die in der Woche auch trainiert haben“, erklärt Christian Bös, Sportlicher Leiter und Stürmer der SG Eintracht Feldberg.

Das Resultat ist eine Erfolgsserie, die sich beim A-Liga-Spitzenreiter nicht nur in der Runde niederschlägt, sondern auch im Kreispokal. Am Dienstagabend ist die SG als erste Mannschaft ins Viertelfinale eingezogen. Dabei hat sie erneut ein höherklassiges Team ausgeschaltet. Nach dem 5:2 gegen den Gruppenligisten FC Oberstedten warf der Außenseiter nun den Kreisoberligisten SV Seulberg raus.

Gefeierter Mann war beim nächsten Coup in Arnoldshain Liam Norton. Das goldene Tor des Offensivspielers hatten seine Mitspieler im Stile der isländischen Nationalmannschaft vorbereitet. Weiter Einwurf von Florian Kratz auf den kopfballstarken Christian Bös, der zu Torschütze Norton verlängerte (49.).

Auch sonst erinnert das neue Spielsystem der SG Eintracht ein wenig ans Erfolgskonzept der Isländer bei der EM 2016 in Frankreich. Die Mannschaft spielt in einem 4–1–4–1, bei dem es darum ginge, so erläutert es der frühere Torwart Bös, dass „hinten die Null steht und wir vorne dann eins, zwei Buden machen“. Diese, schiebt er hinterher, sollten aber keine Zufallsprodukte sein, sondern möglichst herausgespielt. „Vielleicht spielen wir sogar schon ein bisschen zu viel Fußball“, lächelt der Routinier.

„Gerne ein Verbandsligist“

Gegen Seulberg hatte er selbst die vorzeitige Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber zweimal am Pfosten. So wurde es für die Gastgeber nach der Gelb-Roten Karte gegen Julian Müller-Braun wegen Foulspiels (77.) nochmals eng, jedoch konnte Seulberg seine beiden letzten Chancen nicht nutzen. „Mal sehen, wer als nächstes kommt, wir messen uns auch gerne mit einem Verbandsligisten“, sagt Trainer Manfred Klug. Er meint das keinesfalls überheblich, sondern freut sich als positiver Typ auf jede Herausforderung für seine Mannschaft. Wie auch auf das Spitzenspiel am Sonntag um 15 Uhr bei Verfolger SG Oberhöchstadt, der nach dem Abstieg gerne wieder an die Kreisoberliga anklopfen würde. Dazu muss der Gastgeber auf dem Rasenplatz an der Altkönigstraße aber erst einmal die SGE-Abwehr knacken, die seit nunmehr vier Spielen ohne Gegentor ist.

„Ich bin wirklich zufrieden, es macht großen Spaß“, freut sich der 37-jährige Klug schon auf Sonntag. Das Geheimnis seines Erfolges? Seine Spieler gingen mit der richtigen Einstellung auf den Platz, und im Kader herrsche ein gesunder Konkurrenzkampf. Ganz einfach.

Auf viele Spieler könne er zurückgreifen, sagt Klug, so seien gegen Seulberg fünf Stammkräfte ohne Qualitätsverlust ersetzt worden. Viel mehr Kicker als in der Vorsaison, als die Spielgemeinschaft aus der Feldbergregion als Vierter nur knapp den Aufstieg verpasst hatte, seien es allerdings gar nicht geworden. Die meisten kämen eben ins Training. Mit vielen Spielformen baue er die Übungseinheiten auf, das habe schon in der Vorbereitung begonnen. Lieber mit Ball statt im Wald. „Ich muss selbst Lust haben, mitzumachen“, lächelt Manfred Klug, der selbst einmal auf Kreisoberliga-Niveau wirkte. Wer weiß, vielleicht kann er das als Trainer auch bald.

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