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Fußball, Gruppenliga: TuS Merzhausen: Herr im eigenen Wohnzimmer

Die Mentalitätsfrage stellen Merzhausens Trainer Dzihic und Neu-Anspachs Coach Henrici vor den Heimspielen am Sonntag. Artur Rissling vom FC Oberstedten fragt sich eher, wie er verletzte Stammspieler ersetzen soll.
Als „Aushilfstorjäger“ des TuS Merzhausen gefeiert: Vito Corrado (2. von links). Foto Rhode Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Als „Aushilfstorjäger“ des TuS Merzhausen gefeiert: Vito Corrado (2. von links). Foto Rhode
Hochtaunus. 

Ähnlich wie beim Jazz hat das Improvisieren beim TuS Merzhausen zu beeindruckenden Ergebnissen geführt. Von Spieltag zu Spieltag müsse er sich etwas Neues überlegen, sagt Fußballtrainer Enis Dzihic vor dem Gruppenligaspiel gegen den Tabellensiebten SC Dortelweil (Sonntag, 15 Uhr). Der TuS geht als Favorit in die Partie. Dzihics Improvisationen haben zuletzt in drei Spielen zu neun Punkten und 15 Toren geführt.

Sieben davon gehen allein auf das Konto von Vito Corrado, der aufgrund der Personalnot mal links, mal rechts zum Einsatz kommt, aber in jedem Falle deutlich offensiver als eigentlich angedacht. „Vito zerreißt sich in jedem Spiel für die Mannschaft“, lobt Dzihic den Neuzugang vom 1. FC-TSG Königstein, „dass er sich jetzt auch noch zum Torjäger entwickelt, freut mich ungemein für ihn.“

Den Lauf wolle der Coach weiterhin mitnehmen, „am liebsten bis Saisonende“. Definitiv aber noch für Sonntag gegen den SC Dortelweil, den Dzihic stärker einschätzt, als es die Ergebnisse vermuten lassen. „Sie haben große fußballerische Qualität und sich in der Breite verstärkt“, deckt sich seine Einschätzung mit der anderer Trainer. Wenn seine Mannschaft die Mentalität aus den jüngsten Spielen erneut abrufen könne, dann hätten es die Gäste aber schwer, etwas aus dem „Wohnzimmer“ des TuS Merzhausen mitzunehmen, sagt Dzihic in Anlehnung an Tennis-Ass Boris Becker, der den Center Court in Wimbledon einmal so bezeichnete.

Immer diese „50-50-Spiele“

Die Mentalitätsfrage stellt auch Rico Henrici in Hinblick auf die Begegnung seines FC Neu-Anspach mit der FG Seckbach (Sonntag, 15 Uhr). „Bei uns war es bisher so, dass wir entweder knapp verloren oder relativ deutlich gewonnen haben“, erklärt der Trainer. Die vermeintlich machbaren Aufgaben habe seine Mannschaft auch gelöst, gegen die stärkeren Gegner allerdings nichts reißen können. „So war es gegen Merzhausen, Kalbach und auch gegen Bornheim“, sagt Henrici, „Seckbach ordne ich ähnlich stark ein wie diese Mannschaften“. Er sei deswegen nun gespannt, ob seine Spieler auch eines dieser „50-50-Spiele“ für sich entscheiden können. Dabei wird der FCNA auf Paul Wischtak verzichten müssen, der sich am Dienstag beim 5:1 gegen Schlusslicht TSG Nieder-Erlenbach eine Zerrung im Oberschenkel zuzog. Mit an Bord ist dafür der formstarke Achraf Gara Ali, der in den jüngsten beiden Partien fünf Tore erzielte und den Unterschied ausmachen kann. Vielleicht jetzt ja auch mal gegen einen vermeintlich starken Gegner.

Einen solchen hat der FC Oberstedten eher nicht vor der Brust. Für die Mannen von Trainer Artur Rissling geht es nach Nieder-Erlenbach (Sonntag, 15 Uhr). Doch angesichts der Verletzungsmisere der Stedtener wäre es vermessen, einen Sieg einzufordern. Auswärts spielt man übrigens, da man, wie die 2. Mannschaft auch, das Heimrecht tauschte. „Wir haben im Wetterbericht gesehen, dass Regen angekündigt ist, und unser Rasenplatz hat drei Stellen, an denen das Wasser nicht abläuft“, klärt Rissling auf.

Parallel zum Geläuf hat auch der Kader schon bessere Zeiten erlebt, auch hier sind drei schwerwiegende Lücken entstanden. Fehlen werden Maximilian Lorenz (privat verhindert), Marvin Klempin (Innenbandanriss) und Vincent Warnecke (Anriss des Kreuzbandes und Innenbandriss). „Das“, so Rissling, „sind drei Leute, die wir nicht ganz ersetzen können“. Darüber hinaus sind Torwart Mike Itter und Siyam Noori noch gesperrt. Dafür wird Luca Kaestner spielen, der wegen seines Studiums in Freiburg dreimal aussetzen musste. Auf seine Gruppenliga-Premiere wartet derweil A-Junior Luka Lötzbeier. rk

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