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Ausblick: Was erhoffen sich Sportler, Trainer und Funktionäre aus dem Hochtaunus von 2018?

Playoffs – Aufstieg – DM-Titel – Start bei der Europameisterschaft: Heimische Sportler verbinden mit dem neuen Jahr hochgesteckte Ziele. Diese auch zu erreichen hängt vor allem von einem ab – der Gesundheit.
Das Motto für 2018: Auf dass wir alle Aufgaben so sicher bewältigen wie Helena Dambacher (TSG Friedrichsdorf). Bilder > Das Motto für 2018: Auf dass wir alle Aufgaben so sicher bewältigen wie Helena Dambacher (TSG Friedrichsdorf).
Bad Homburg. 

2017 neigt sich dem Ende zu. Traditionell eignet sich diese Zeit des Jahres, um Resümee zu ziehen, die persönlichen Sternstunden und Tiefpunkte Revue passieren zu lassen und sich erste Ziele für die kommenden zwölf Monate zu stecken. Auch die Athleten, Trainer und Macher des Taunus-Sports haben die Tage kurz vor der Jahreswende genutzt, um sich über ihre Wünsche für 2018 Gedanken zu machen. Dabei sind sich die Befragten in einem Punkt einig. Eine intakte Gesundheit ist die Voraussetzung für alle guten Vorsätze.

Helena Dambacher (TSG Friedrichsdorf): Das Rollkunstlauf-Ass – Europameisterin des Jahres 2015 – hat sich in gleich zwei Bereichen große Ziele gesteckt. „Zunächst möchte ich weiter an meiner Fitness arbeiten und mein Kürprogramm schnellstmöglich an die neuen Wertungsrichtlinien anpassen“, so die 17-Jährige, die im Mai in die Saison startet. „Neben dem Internationalen Deutschlandpokal zu Saisonbeginn erhoffe ich mir einen weiteren Titel bei den Deutschen Meisterschaften sowie den erneuten Start bei der Europameisterschaft. Zudem wäre ich erstmals berechtigt, an der WM im Oktober teilzunehmen. Eine Nominierung wäre ein Traum“, gesteht Helena, die im kommenden Jahr zudem das Abitur anstrebt.

Felix Hecker (Frankfurt Skyliners): Auch der 19-Jährige steckt in den Vorbereitungen auf das Abitur. Darüber hinaus will sich der ehemalige „Dreier-König“ des MTV Kronberg erneut im Pro-B-Team der Frankfurter Korbjäger beweisen. „Dafür muss ich erneut in Bestform kommen und gesund bleiben, da ich zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte“, so der 1,92-Meter-Hüne. Die körperliche Fitness soll den Grundstein für erfolgreiche Playoffs legen und ein weiteres Ziel ermöglichen: „Ich will unbedingt an der U20-Europameisterschaft teilnehmen“, sagt Hecker, der sich auf lange Sicht natürlich Bundesliga-Spielzeit im Trikot der Skyliners erhofft.

Julian Peters (TV Weißkirchen): Der Vorzeigeturner des TVW, der unter anderem 2015 zum Deutschen Meister im Sechskampf gekrönt wurde, hält seine Vorhaben für die nächsten Monate noch offen. „Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich weiterhin den Deutschen Mehrkampf betreiben oder dieses Kapitel endgültig beenden werde. Mein größtes und einzig klar formuliertes Ziel ist der Aufstieg in die 3. Bundesliga mit unserer Mannschaft“, so der 19-Jährige, „da Großereignisse wie das Deutsche Turnfest 2018 nicht anstehen, freue ich mich besonders auf den Saisonstart im September.“

Paul Günther (TSG Oberursel): Trotz einer bislang positiv verlaufenen Saison wünscht sich der Coach für seine Oberliga-Handballdamen vor allem eins: weniger Verletzungspech: „Aus fast jedem Spiel gingen wir mit der ein oder anderen Blessur heraus. Der Jahreswechsel bringt also hoffentlich vor allem viel Gesundheit mit. Besonders Nadine Okrusch wünsche ich nach ihrem Joch- und Schlüsselbeinbruch schnelle Genesung.“ Sportlich soll das Team am Ende der Runde auf Rang eins stehen. Aktuell ist man Tabellenzweiter hinter der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden. Der generell sehr sportbegeisterte Handballlehrer freut sich zudem auf die anstehenden Hand- und Fußball-Weltmeisterschaften. Auch regionale Events wie der Länderpokal der Nachwuchs-Handballerinnen in Baden-Württemberg stehen sehr hoch in seiner Gunst.

Judith Wagemans (Königsteiner LV): Als großen Höhepunkt für die gesamte deutsche Leichtathletik steht für die Juristin die Heim-EM im August in Berlin fest: „Wie für eigentlich alle Sportler ist es gerade auch für uns Leichtathleten wichtig, verletzungsfrei und gesund zu bleiben. Als Sportliche Leiterin des KLV hoffe ich, dass alle unsere Sportler in der Halle und dann vor allem in der Freiluftsaison zeigen können, was in ihnen steckt.“

Johannes Herrmann (TTC OE Bad Homburg): Der Macher hinter den Homburger Tischtennisspielern freut sich nach einer starken Hinserie und Rang zwei in der 2. Bundesliga auf 2018. „Bereits am 6. Januar steht das nächste Spiel an. Unser erklärtes Ziel bleibt aber Rang fünf“, so Herrmann. Ein möglicher Aufstieg ins Oberhaus wecke konkrete Wünsche. „Mehr Beachtung von Sponsoren wäre für diesen Fall natürlich von Vorteil. Unser Verein steht unter dem Motto ’mehr als nur ein Klub’ und bietet mit seinem breitgefächerten Angebot viele Möglichkeiten zur Identifikation“, ergänzt der TTC-Manager. Der 44-Jährige, der sich durch Laufen und Fitnesstraining dynamisch halten will, freut sich zudem auf ein besonderes Event. „Am 11. Januar veranstaltet der TTC eine Benefiz-Gala mit deutschen Nationalspielern zu Gunsten der Kinderhilfe Organtransplantation (KIO).“

Jay Brown (HTG Bad Homburg): Für den Head-Coach der Elangeni Falcons steht der Erfolg des eigenen Teams im Fokus: „Wir sehen jedes der verbleibenden Spiele als Endspiel. Mit dieser Einstellung soll es erneut in die Playoffs gehen, wo wir dann auch endlich mal ein Match gewinnen wollen“, sagt Brown. Der Vater eines sieben Monate alten Sohnes freut sich zudem auf ein Großereignis fernab „seiner“ Sportart im neuen Jahr: „In meiner Jugend habe ich zehn Jahre aktiv Fußball gespielt. Die Weltmeisterschaft, die glücklicherweise nicht mit dem Basketball-Saisonkalender kollidiert, ist daher ein absolutes Spektakel für mich.“

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