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Hessischer Leichtathletik-Verband: „Aushängeschild“ LG Dornburg

Die LG Dornburg hat im Wettbewerb um den „Nachwuchsverein des Jahres“ des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) den 2. Platz belegt.
Der „harte Kern“ der LG Dornburg beim Gruppenfoto im Frickhöfer Laufschlauch anlässlich des Empfangs von Claudia Rath nach der Hallen-Europameisterschaft in Belgrad. Der „harte Kern“ der LG Dornburg beim Gruppenfoto im Frickhöfer Laufschlauch anlässlich des Empfangs von Claudia Rath nach der Hallen-Europameisterschaft in Belgrad.
Dornburg. 

Wo bitte liegt Dornburg? Diese Frage bekommen die hessischen Leichtathletik-Experten zunehmend durch tolle Erfolge der LG Dornburg beantwortet. Klemens Schlimm, einer der „Väter“ des großartigen Erfolges der Leichtathletik-Gemeinschaft würde antworten: „Bei Wilsenroth.“

Seit mehr als 30 Jahren gibt es den Zusammenschluss der Leichtathleten vom TV Wilsenroth, des TuS Frickhofen sowie des TuS Langendernbach unter dem Namen „LG Dornburg“ und seitdem steigt das Leistungs-Barometer dieses rührigen Vereins zunehmend. Erfolgen in den Schüler- und Jugendklassen folgte der unaufhaltsame Aufstieg des Ausnahmetalentes Claudia Rath (mittlerweile Salman-Rath). Auch ihr Wechsel zur LG Eintracht Frankfurt wurde von der LG Dornburg nicht nur verkraftet – Claudia ist und bleibt ein „Langendernbacher Mädchen“, das weiß, wo seine Wurzeln liegen, und das heute noch anerkennend vom Jugendtraining mit Klemens Schlimm und Sebastian Schneider spricht, wenn sie auf ihre großartigen Erfolge angesprochen wird.

Es ist also alles in Ordnung. Und das wurde jetzt eindrucksvoll sozusagen von höchster hessischer Stelle aus bestätigt. Der Hessische Leichtathletik-Verband (HLV) hat in Zusammenarbeit mit dem Leichtathletikförderverein Hessen (LFH) seit einigen Jahren einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man sich für den „Nachwuchsverein des Jahres“ bewerben kann. Gesagt, getan. Sebastian Schneider und Andreas Horn, die neuen Macher in der LG, nahmen sich der Sache an und füllten in Zusammenarbeit mit den vielen Helfern, Übungsleitern und Athleten den Fragebogen aus.

Da wurde gefragt, welche Veranstaltungen man anbiete, welche Trainingsgruppen man habe, welche Erfolge und was sonst noch so laufe im Vereinsleben. Die Jury aus Till Helmke, dem HLV-Jugendwart, Benjamin Heller, dem ehemaligen Jugendsprecher, sowie Franz Josef Kemper, dem Vorsitzenden des LFH, entschied nun, dass die LG Dornburg den 2. Platz in diesem Wettbewerb belegt und bei den Jugendmeisterschaften in Neu-Isenburg mit einem besonderen Geldpreis ausgezeichnet wird.

Was für ein großartiger Erfolg für die Leichtathleten der LG Dornburg, die auch stets für andere Vereine im Kreis offen sind und waren, sich aktiv im Kreisvorstand engagieren, mit Erich Schneider den Sprecher aller 27 Kreise in Hessen stellen und mittlerweile auch über sehr gute Trainingsbedingungen verfügen – allem voran sei hier der „Laufschlauch“ in Frickhofen genannt. Die Freundschaft der LG Dornburg mit anderen Vereinen geht so weit, dass sie Josef Schmitz vom TV Eschhofen schon fast „adoptiert“ haben. Auch der „neue“ Trainer Christian Lukas setzt diese Offenheit fort, indem er aktiv mit anderen Trainern und Vereinen zusammenarbeitet und so zum Beispiel auch mit der E-Kadertrainerin des Kreises, Alina Maurer, eine feste Zusammenarbeit pflegt. Christian Lukas hat momentan eine unglaublich starke B-Jugend-Mannschaft am Start, von der man vielleicht schon am Wochenende in Darmstadt eine erste Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sehen wird.

„Der Leichtathletikkreisvorstand und der Förderverein Kreis Limburg-Weilburg gratulieren sehr herzlich“, so Martin Rumpf, Vorsitzender des Leichtathletikkreises.

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