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Leichtathletik: Claudia Salman-Rath: Erst kam alles anders, dann besser als gedacht

Es war das Jahr der Claudia Salman-Rath. Die Leichtathletin aus Langendernbach ist in den Trikots der LG Eintracht Frankfurt und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes durch Himmel und Hölle gegangen.
In diesem Moment weiß Claudia Salman-Rath, dass ihr in Götzis ein verdammt weiter Sprung gelungen ist. Foto: Iris Hensel,Allensteiner Straße 13,21337 Berlin In diesem Moment weiß Claudia Salman-Rath, dass ihr in Götzis ein verdammt weiter Sprung gelungen ist.
Dornburg/Frankfurt. 

Höhen und Tiefen liegen in einem Sportlerleben sehr oft ganz nah beieinander. Bei Claudia Salman-Rath zeigte sich das im Privatleben wie im sportlichen Bereich. Kurzum: Es war eine spannende und herausragende Saison 2017. Da war zunächst die Heirat mit ihrem Jugendfreund Oliver und die Neuausrichtung in einer gemeinsamen Wohnung. Dann folgte der Bruch in ihrer Trainingsgruppe – von einem Tag auf den anderen wurde ihr mitgeteilt, sie trainiere jetzt mit Uli Knapp, dem Bundestrainer Weitsprung aus Saarbrücken – es sollte die im Nachhinein gesehen richtige und beste Entscheidung für Claudia Salman-Rath gewesen sein, denn sportlich startete sie jetzt so richtig durch.

Claudia Salman-Rath kam bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad mit persönlicher Bestleistung von 6,94 Metern im Weitsprung auf den 3. Platz. Beim Mehrkampf-Meeting in Götzis/Österreich belegte sie mit persönlicher Bestleistung von 6580 Punkten den 5. Platz im Weltklasse-Feld der Siebenkämpferinnen. Im nordfranzösischen Lille wurde sie Team-Europameisterin – mit dem Sieg im Weitsprung hatte die Langendernbacherin dazu beigetragen. In Erfurt wurde sie Deutsche Meisterin im Weitsprung. Bei den Weltmeisterschaften in London erreichte sie mit 6362 Punkten im Siebenkampf Platz acht. Den Einzug ins Weitsprungfinale verpasste sie mit 6,54 Metern um zwei Zentimeter und landete auf Rang zehn. Im Kreis Limburg-Weilburg ist und bleibt sie das Aushängeschild schlechthin.

Aber es gab weitere Leichtathletik-Asse, die 2017 stachen, denn auch Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund) glänzte mit dem Titelgewinn bei den Deutschen Polizeimeisterschaften und dem 8. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Erfurt.

Auch die Jugend trumpfte mächtig auf im NNP-Land. Allen voran Cristiano Kaiser (LG Dornburg) als Deutscher Meister im Neunkampf der M14. Gleichzeitig war er in 2017 der mit Abstand beste Stabhochspringer Deutschlands in der M14. Dazu kamen Endkampfplatzierungen der Hammerwerfer Sebastian Arnold und Laura Siegel (beide TuS Weilmünster) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sowie ein ausgezeichneter dritter Rang von Maximilian Klink (LG Dornburg) über 400 Meter. Schon ganz früh im Jahr hatte er mit seinen 1:55 Minuten über 800 Meter für mächtig Furore gesorgt.

An Deutschen Meisterschaften nahmen zudem Jonas Eufinger (TG Camberg), Lea Seyffert, Sven Medenbach (beide LSG Goldener Grund) und Darleen Kronsfoth (TV Eschhofen) teil. Vom Pech verfolgt dagegen Justus Hänsel und Florian Hanz (LG Dornburg), die sich schon früh in der Saison verletzten und die sicher geglaubte DM-Qualifikation nicht schafften.

Tolle Entwicklungen gab es im Laufbereich durch Antonia Schermuly und Bastian Trost (beide LC Mengerskirchen). Wie überhaupt die Läuferszene boomte. Großveranstaltungen wie bei der LG Brechen, dem Stadtlauf in Bad Camberg und natürlich dem Weton-Lauf zogen erneut die Massen an.

Für 2018 gilt es, im Jahr der Europameisterschaften im eigenen Land den Schwung mitzunehmen. Claudia Salman-Rath gilt sicherlich als Medaillenkandidatin für Berlin.

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