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Halbzeit in der Kreisliga A: Ein Topteam und viele Aufstiegsanwärter

In der nun fußballfreien Zeit genießen die Kicker ihre Ruhe. Wie haben sich die Kreisvertreter in ihren jeweiligen Spielklassen verkauft? Wer hat in den Kreisligen die besten Aufstiegschancen, wer muss um den Klassenerhalt kämpfen? Die Nassauische Neue Presse blickt von der Hessenliga bis zur Kreisliga C zurück auf den bisherigen Saisonverlauf. Heute: die Kreisliga A, in der ein Team fast schon aufgestiegen ist und viele andere darauf hoffen.
Jan Hendrik Schierloh (links) muss weiter reichlich treffen, wenn der SV Thalheim weiter vorne mitmischen will. Hier kommt er vor Yannick Zöller (Mitte) und Andre Zöller von der FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen zum Abschluss. Jan Hendrik Schierloh (links) muss weiter reichlich treffen, wenn der SV Thalheim weiter vorne mitmischen will. Hier kommt er vor Yannick Zöller (Mitte) und Andre Zöller von der FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen zum Abschluss.
Limburg-Weilburg. 

Die richtig großen Überraschungen waren im bisherigen Saisonverlauf ausgeblieben. Die Teams, die sich um den Aufstieg in die Kreisoberliga streiten und auch zum Teil den Anspruch daran stellen, haben allesamt noch beste Möglichkeiten. Das Problem daran: Nur zwei Teams steigen direkt auf, und eines geht in die Relegation. Da sich das Feld der Anwärter mittlerweile auf mindestens acht Mannschaften vergrößert hat, bleibt vermutlich Spannung bis zum Schluss garantiert. Im Tabellenkeller gibt es hingegen die eine oder andere herbe Enttäuschung.

Dass die SG Winkels/Probbach/Dillhausen auch aufgrund einiger Verstärkungen vor der Saison als heißer Aufstiegskandidat genannt werden würde, kam nicht wirklich überraschend. Dass die Mannschaft aus dem Westerwald aber derart dominant auftreten sollte, durfte man nicht unbedingt erwarten. Die Bilanz nach 19 absolvierten Spielen liest sich mehr als beeindruckend: 48 Punkte bei 15 Siegen, drei Remis und nur einer Niederlage. Auch das Torverhältnis von 60:13 spricht eine sehr klare Sprache. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt bereits 13 Zähler. Hand aufs Herz: Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Dahinter wird es aber schon arg kuschelig. Der Tabellenzweite SG Ahlbach/Oberweyer hat nur vier mickrige Pünktchen mehr auf der Habenseite als der Siebte VfR Niedertiefenbach. Die Meil-Elf, im Übrigen von Beginn der Runde ganz vorne mit dabei, wirkt mit am stabilsten, sie darf sich ihrer Sache aber keinesfalls zu sicher sein. Woche für Woche warten sogenannte Sechs-Punkte-Spiele auf die Spielgemeinschaft, die vermutlich oftmals auch über die richtige Einstellung entschieden werden.

Für den SV Thalheim sah es lange Zeit ebenfalls sehr gut aus. Dem Aufsteiger aus der Kreisliga B trauten viele den Durchmarsch zu, und bis zum Ende des Jahres sah es auch absolut danach aus. Weil die Mannschaft von Trainer Frank Guckelsberger aber vor allem auswärts schwächelte, zogen andere Teams vorbei. Und es kam noch schlimmer: Aufgrund der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls werden den Thalheimern noch vier Punkte abgezogen. Diese Hypothek könnte sich als zu schwer erweisen, auch wenn der SVT in 2018 noch einmal alles daran setzen wird, doch weiter ganz oben dran zu bleiben.

Etwas überraschend kommt für den ein oder anderen auch die prima Platzierung von WGB Weilburg . Die Türken hatten sich über die gesamte Runde im Spitzenfeld aufgehalten und werden ohne Zweifel ebenfalls gute Chancen haben, nächstes Jahr wieder eine Etage höher zu kicken. Sollte der Verein von internen Querelen verschont bleiben und sich nichts zu schulden kommen lassen, ist es ohnehin schwer, WGB zu schlagen.

Ein wenig von hinten das Feld aufgeräumt haben zwei Teams, von denen man vor der Saison auch erwarten durfte, ganz oben mit dabei zu sein: der VfR 07 Limburg und der SV Erbach . Die Domstädter kamen – ähnlich wie die Erbacher – nach einem Stotterstart immer besser ins Rollen und sind nun voll im Rennen um den Aufstieg in die Kreisoberliga dabei. Gelingt es den beiden Mannschaften, sich noch mehr zu stabilisieren, könnte ein insgesamt gutes Jahr 2017 am Ende durchaus gekrönt werden. Während die Limburger vor allem von ihrer guten Jugendarbeit profitieren, setzt der SVE seit Jahren auf Kontinuität in puncto Spielermaterial, das durch einige sehr gute Jugendspieler ergänzt wurde.

Ebenfalls auf dem Zettel sollten die Experten die SG Heringen/Mensfelden haben. Der Kreisoberliga-Absteiger zeigte sich in vielen Spielen sehr diszipliniert. Die zweitbeste Defensive ist hierfür Beleg. Ein Vorteil für die Spielgemeinschaft aus Hünfelden: Sie hat ein Spiel weniger absolviert als etliche Spitzenteams.

Mit dem Tabellenneunten, der SG Villmar/Aumenau , befindet sich eine Mannschaft vor einem vermutlich ruhigen Jahr 2018. Nach oben könnte zwar vielleicht noch etwas gehen, nach unten sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Wenn man ganz genau hinschaut, wäre bei der Spielgemeinschaft vielleicht ein wenig mehr möglich gewesen.

Neun Mannschaften hoffen und bangen

Extrem spannend verspricht in dieser Runde der Kampf um den Klassenerhalt zu werden in der A-Klasse. Sollte es tatsächlich bei vier Direktabsteigern bleiben, müssen sage und schreibe neun Teams

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