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Fußball-Bezirksliga Rheinland-Ost: Erwartungen nicht erfüllt

Aufsteiger TuS Burgschwalbach muss sich spürbar steigern, um doch noch den Abstieg aus der Bezirksliga Ost zu vermeiden. Die SG Hundsangen/Obererbach hat zehn Punkte mehr auf den Konto als der Tabellenletzte.
Viel Einsatz muss in der Rückrunde nicht nur Tommy Brühl (rotes Trikot) zeigen, um mit der SG Hundsangen/Obererbach den Klassenerhalt in der Bezirksliga Ost zu schaffen. Viel Einsatz muss in der Rückrunde nicht nur Tommy Brühl (rotes Trikot) zeigen, um mit der SG Hundsangen/Obererbach den Klassenerhalt in der Bezirksliga Ost zu schaffen.
Rheinland. 

Mit großen Ambitionen war die SG Hundsangen/Obererbach in die Saison der Fußball-Bezirksliga Ost gestartet. Hinter den starken Teams aus Ellingen, Emmerichenhain, Montabaur, Wissen und Weitefeld wolle man sich etablieren, hatte Hundsangens Trainer Martin Scherer vor Saisonbeginn gegenüber der NNP geäußert. Zudem wollten die Kicker vom Hundsänger Buch im Gegensatz zur Vorsaison konstanter agieren und stellten dafür extra ihren Kader breiter auf – trotz hochkarätiger Abgänge wie Chihiro Nogi (SV Rot-Weiß Hadamar) und Kelvin Lima (SF Eisbachtal).

„Wir freuen uns darauf, dass wir die Qual der Wahl haben. Konkurrenz belebt das Geschäft, und das führt häufig zu Erfolg“, blickte Martin Scherer vor Saisonbeginn noch optimistisch drein. Das Problem: Der Lehrer aus Niedererbach ist mittlerweile kein Spielertrainer der Kombinierten aus Hundsangen und Obererbach mehr. Für ihn selbst überraschend, für Außenstehende erwartbar, zog der Verein im November die Reißleine.

Nach lediglich drei Siegen aus 13 Spielen ging in Hundsangen augenscheinlich die Angst um, es könnte eng werden mit dem Klassenerhalt. Dass der Puffer zur Abstiegszone bis zur Winterpause dann doch wieder größer wurde, daran hatte das Trainerduo mit Dominik Pistor, der eigentlich für die B-Liga-Reserve der SG zuständig ist, und dem spielenden Co-Trainer Daniel Hannappel entscheidenden Anteil. Unter deren Regie gab es bis zur Winterpause sieben Punkte aus drei Spielen. An diese Serie anknüpfen soll nach Möglichkeit nun auch der neue Trainer der SG Hundsangen/Obererbach, Thomas Arzbach. Der 44-Jährige stand zuletzt jahrelang in Diensten des Hundsänger Ligarivalen Eintracht Glas-Chemie Wirges.

Während in Hundsangen die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder auflebt, hat sich bei Aufsteiger TuS Burgschwallbach ein wenig Ernüchterung breitgemacht. Die Mannschaft von Trainer Torsten Baier belegt nach der Hinrunde mit acht Punkten und nur einem Sieg aus 16 Partien den letzten Tabellenplatz – trotz viel Lobs für die gezeigten Leistungen. In vielen Partien unterlag die Elf vom Märchenwald nur knapp oder verpasste unglücklich den Sieg bei den fünf Unentschieden. Allerdings waren auch deftige Niederlagen dabei, etwa gegen Montabaur (2:6) oder Ellingen (0:6). Sollte die junge Mannschaft des Neulings in der Rückrunde nicht mehr Konstanz in die gezeigten Leistungen hineinbekommen und die knappen Partien für sich entscheiden, dann wird der Klassenerhalt nur schwer machbar sein.

Während Burgschwallbach gegen den direkten Wiederabstieg kämpft, ist an der Tabellenspitze ein Fünfkampf um den einzigen Aufstiegsplatz in die Rheinlandliga entbrannt. Die besten Karten hat dabei zurzeit die SG Hoher Westerwald Emmerichenhain (35 Punkte). Dahinter rangieren EGC Wirges, VfB Wissen und TuS Montabaur (je 33) und SG Weitefeld (31). Besonders die Leistungen der Glas-Chemiker aus Wirges sind nach einem kompletten Umbruch im Sommer nicht hoch genug einzuschätzen. Hinter Weitefeld belegen relativ sichere Mittelfeldplätze die Überraschungsteams SG Wallmenroth (27) und SG Ahrbach (26), die in der Hinrunde als Aufsteiger für Furore sorgten. Inmitten des Aufsteigerduos hat sich die SG Westerburg geschoben, die unter Trainer Dobri Kaltchev sogar in der Rückrunde am ehesten noch ein Wörtchen um die Spitzenplätze mitsprechen könnte. Während die SG Ellbert auf Platz neun wohl weder etwas mit Auf- noch Abstieg zu tun haben wird, beginnen bei der SG Hundsangen auf dem zehnten Platz mit 18 Punkten die Abstiegssorgen.

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