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Bezirks-Oberliga Handball Fraune: HSG zeigt ihr wahres Gesicht

Diesmal waren die Handball-Frauen der HSG Eschhofen/Steeden die Gewinner des Spieltags in der Bezirks-Oberliga. Die FSG Holzheim/Limburg steht als Absteiger fest.
Symbolbild Foto: Fotolia.com Symbolbild
Limburg. 

Diesmal waren die Handball-Frauen der HSG Eschhofen/Steeden die Gewinner des Spieltags in der Bezirks-Oberliga. Die FSG Holzheim/Limburg steht als Absteiger fest.

HANDBALL FRAUEN

Bezirks-Oberliga: HSG Eschhofen/Steeden – HSG Goldstein/Schwanheim 29:25 (16:11). Endlich zeigte die HSG in Angriff wie Abwehr ihr wahres Gesicht. Die Gastgeberinnen gingen mit 1:0 in Führung und gaben diese nicht mehr aus der Hand. Über 3:2 und 7:4 setzten sie sich auf 10:7 ab. Doch statt die Führung aber weiter auszubauen, wurde das Team hektischer, Goldstein kam zu einfachen Toren und schloss auf 10:11 auf. Entgegen der letzten Spiele gaben die Einheimischen aber nicht auf und konzentrierten sich wieder auf ihr Spiel. Bis zur Halbzeit warfen sie prompt eine 16:11-Führung heraus. Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte der Vorsprung bis zum 19:14 konstant gehalten werden. Dann allerdings schlichen sich erneut Hektik und mangelnde Absprache ins Spiel ein, so dass Goldstein/Schwanheim auf 18:19 verkürzte. Die HSG besann sich noch einmal auf ihr Können und spielte auf einmal wieder mit mehr Druck. Der Erfolg stellte sich durch einige sehenswerte Treffer von der Außenposition ein. Zwei wichtige Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. – Tore: Kremer (11/4), Best (4), Ax (3), Völpel (3), Wiener (3), N. Lanzel (2), A. Wagner (1), Bill (1).

FSG Holzheim/Limburg – SG Nied 12:20 (7:11). Das Ergebnis drückt aus, wo die Probleme der FSG lagen. Verlief das Spiel bis Mitte der ersten Halbzeit noch ausgeglichen, erlaubte man sich in der Folgezeit in der Abwehr einige grobe Schnitzer, und im Angriff nahm die Durchschlagskraft stetig ab. Zu unpräzise waren die Würfe gegen die starke Torfrau der Frankfurterinnen. So ließ die FSG nach dem 7:9-Zwischenstand bis zur Pause zwei weitere leichte Gegentreffer zu. Nach Wiederbeginn zeigten die Kombinierten eine Topleistung in der Defensive. Mit einer starken Jutta Hörr im Rücken ließ die Abwehr in 20 Minuten gerade einmal fünf Treffer zu. Dies hätte eigentlich für eine Aufholjagd reichen müssen, alleine der Angriff kam überhaupt nicht auf Touren. So blieb die Tordifferenz auch beim 12:16 noch bei vier Treffern. Als die Hien-Schützlinge kurz vor Schluss ein Überzahlspiel mit 0:2 verloren, fügten sie sich in ihr Schicksal. – Tore: Hien (4), Burghardt (2), Hoske (2), Glaab (1), Greis (1), Hies (1), Nieke (1).

TuS Nordenstadt – SV Bad Camberg 23:22 (10:13). Bad Camberg trat nur mit sechs Feldspielerinnen an. Kurz vor Spielbeginn ergänzten die beiden A-Jugendlichen Svenja Thimm und Madeleine Hilbig noch den Kader, so dass zumindest zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen. Trotz des personellen Engpasses legten die SVC-Frauen los wie die Feuerwehr. Mit dem unbändigen Willen zum Tempospiel und einer fast unüberwindbaren Abwehr übernahm Bad Camberg das Kommando. Nordenstadt konnte das schnelle Spiel nur mit überharten Fouls stoppen. Die acht Strafwürfe, die daraus resultierten, verwandelte Janina Thimm. Erst sieben Minuten vor dem Ende ging Nordenstadt zum ersten Mal in Führung, die Bad Camberg aber sofort egalisierte. Danach legten die Nordenstädter regelmäßig ein Tor vor, wobei der Siegtreffer 20 Sekunden vor dem Ende fiel. Der mehr als verdiente Punktgewinn wollte nicht mehr gelingen. – Tore: J. Thimm (13/8), Falkenbach (3), Langer (2), Hilbig (1), Holtei (1), Winkler (1), Zimmer (1).

(cfr)
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