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Fußball-Hessenliga: Mit freiem Kopf angreifen

In der Fußball-Hessenliga geht es für den SV Rot-Weiß Hadamar am morgigen Samstag, 15 Uhr, im Kellerduell beim SC Viktoria Griesheim um mehr als nur drei Punkte. Der Sieger wird die Abstiegsplätze verlassen. Doch auch der Gegner kommt selbstbewusst daher.
Die Hadamarer um Yves Böttler und Jann Bangert (von rechts) wollen auch in Griesheim jubeln. Foto: Patrick Jahn Die Hadamarer um Yves Böttler und Jann Bangert (von rechts) wollen auch in Griesheim jubeln. Foto: Patrick Jahn
Darmstadt-Griesheim/Hadamar. 

Vor dem Spiel gegen den FV Bad Vilbel hatte Hadamars Trainer Torsten Kierdorf gesagt: „Wir müssen drei Punkte holen, egal wie.“ Gesagt, getan. Auch wenn es alles andere als schön war, hat die Mannschaft trotz einer arg fehlerbehafteten ersten Halbzeit den Sieg geholt. „Wir haben mehr investiert als der Gegner. Von daher war das schon in Ordnung so“, meint Kierdorf in der Nachbetrachtung. Im Hinblick auf das anstehende Kellerduell bei Viktoria Griesheim fordert er: „Wir müssen die gute Stimmung jetzt mitnehmen. Die Jungs wirken selbstbewusster, deswegen wäre es wichtig, nach der letzten Achterbahnfahrt mit Sieg, Niederlage, Sieg einen Dreier nachzulegen.“

Klar ist: Wenn den Fürstenstädtern der erhoffte Auswärtserfolg gelingt, verlassen sie erstmals in dieser Saison die Abstiegsplätze. Auf einem solchen befindet sich aktuell auch der Widersacher aus dem Darmstädter Stadtteil. Für die Viktoria hatte die Saison alptraumartig begonnen: fünf Spiele, fünf Niederlage, 5:21 Tore. Die Lichter bei der Mannschaft von Coach Richard Lasa schienen schon auszugehen, doch durch ein 2:1 beim FV Bad Vilbel sowie ein 3:1 gegen TürkGücü Friedberg haben die Griesheimer neues „Leben“ eingehaucht bekommen.

Das weiß auch Torsten Kierdorf: „Sie haben zweimal hintereinander gewonnen und werden eine gewisse Euphorie in sich haben. Griesheim ist eine sehr gefährliche Mannschaft, die extrem defensiv eingestellt ist und auf Konter lauert.“ Zudem dürfte es vonnöten sein, dass sich die Rot-Weißen auf viele lange Bälle einstellen. Viktoria-Stoßstürmer Pascal Stork, für solche Zuspiele mit Gardemaß ausgestattet, wird am Samstag aber nicht helfen können, denn in der Nachspielzeit holte er sich am letzten Samstag die Gelb-Rote Karte ab. „Natürlich werden ihn die Griesheimer vermissen, doch sie haben auch noch ein paar andere Spieler, die wissen, wo das Tor steht“, warnt Kierdorf, der von seiner Mannschaft vor allem eines verlangt: Mut. „Wir fahren da hin, um drei Punkte holen. Entsprechend wollen wir auf auftreten. Unser Ziel ist es, nach vorne zu spielen, um die Schwachpunkte des Gegners auszunutzen.“

Um möglichst frisch in die 90 Minuten zu gehen, hatte der Hadamarer Übungsleiter das Training in dieser Woche ein wenig dosiert. Er meint: „Wegen der vielen englischen Wochen war es notwendig, den Jungs mal einen freien Tag zu geben. Ich denke, dass das auch mal ganz gut war, um den Kopf ein bisschen frei zu kriegen.“ Aus personeller Sicht sieht es allmählich wieder etwas besser aus. Zwar wird neben den Langzeitverletzten weiterhin David Sembene fehlen, dafür befinden sich Mirko Dimter und Nicolai Dörnte zumindest wieder im Lauftraining. Vielleicht sollten die Fürstenstädter vor der Abfahrt noch einmal einen Blick in die Statistik werfen. Die Bilanz der letzten vier Spiele aus Hadamar-Sicht: 3:0, 7:0, 4:0, 4:0. Auf ein Neues . . .

Samstag:

KSV Baunatal - Buchonia Flieden 14.00

FC Gießen - Spvgg. Neu-Isenburg 15.00

Hünfelder SV - FC Ederbergland 15.00

Viktoria Griesheim - SV RW Hadamar 15.00

FV Bad Vilbel - SGB Fulda-Lehnerz 15.00

Bayern Alzenau - Hessen Kassel 15.00

Sonntag:

Türk Gücü Friedberg - FC Eddersheim 15.00

VfB Ginsheim - SC Waldgirmes 15.00

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