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Fußball: Rot-Weiß: Besuch vom Spitzenreiter

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar am heutigen Freitag, 19 Uhr, an der Faulbacher Straße mit Tabellenführer FC Gießen ein „Großkaliber“ zu Gast. Eigentlich haben die Fürstenstädter keine Chance – doch genau diese wollen sie nutzen.
Hadamars Chef-Trainer Torsten Kierdorf muss derzeit in seinem Team noch an sehr vielen Stellschrauben drehen. Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein) Hadamars Chef-Trainer Torsten Kierdorf muss derzeit in seinem Team noch an sehr vielen Stellschrauben drehen.
Hadamar. 

Null Punkte aus den ersten beiden Spielen – natürlich ist Torsten Kierdorf, Trainer des Hadamarer Hessenliga-Teams, nicht zufrieden. „Dass wir einen schwierigen Auftakt haben würden, war mir klar. Zumindest drei Punkte wären schon gut gewesen.“ Noch deutlicher wird der Coach, wenn er an die Leistung von Lohfelden zurückdenkt: „Das waren die schlechtesten 60 Minuten, seit ich hier Trainer bin. Trotz allem dürfen wir jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Das Positive ist ja, dass unsere Fehler eindeutig sind und wir eben daran arbeiten müssen. Wenn wir das umsetzen, werden wir auch wieder punkten.“

Dass ausgerechnet heute Abend gegen den FC Gießen die sportliche Wende glücken kann, erscheint auf den ersten Blick extrem schwierig. Die neue Spielgemeinschaft – aus Teutonia Watzenborn-Steinberg und VfB Gießen – hat jedenfalls einen Auftakt nach Maß erwischt und führt die Hessenliga-Tabelle mit sechs Punkten und 7:0 Toren an. Torsten Kierdorf hat großen Respekt vor dem Widersacher: „Sie sind mit Ex-Profi Michael Fink in der Zentrale überragend besetzt, verfügen über extrem schnelle Außenspieler, eine starke Innenverteidigung und haben mit Damjan Marceta und Cem Kara auch Stürmer, die wissen, wo das Tor steht.“

Natürlich sind all das Fakten, die nicht von ungefähr kommen. Kein Geheimnis ist, dass der FC Gießen spätestens nach dem Zusammenschluss unter Profibedingungen arbeitet. Die Hessenliga soll nur als Durchgangsstation dienen, die Ziele bei den Mittelhessen sind dann doch andere. „Wir haben vielleicht eine Chance von zehn Prozent, und genau diese kleine Gelegenheit werden wir zu nutzen versuchen“, meint ein kämpferischer Torsten Kierdorf. „Wir wollen versuchen, zumindest einen Punkt, am liebsten aber derer drei zu holen.“

Woraus schöpft er diese Hoffnung? „Zum einen spielen wir zum ersten Mal zu Hause, das ist natürlich immer ein bisschen anders, als auswärts anzutreten. Zum anderen weiß die Mannschaft, dass sie zu viele Fehler macht und arbeitet daran. Im Training war diese Woche sehr guter Zug drin, zudem habe ich auch einige Einzelgespräche geführt“, glaubt der 41-Jährige insgesamt an den „Turnaround“. Helfen sollen dabei vor allem die gestandenen Akteure im Kader. Von ihnen erwartet Torsten Kierdorf, dass sie die Jüngeren mitziehen und auch mal ein Zeichen setzen.

Aus taktischer Sicht könnte es vielleicht Änderungen geben, doch der Übungsleiter lässt sich nicht in die Karten schauen. Er sagt: „Ich mache mir bezüglich Aufstellung und Taktik natürlich viele Gedanken. Mal sehen, wie es am Freitag dann tatsächlich aussieht.“ Auch personell wird es allem Anschein nach Änderungen geben (müssen). Marius Löbig befindet sich nach wie vor im Urlaub, Christian Jindra wird wohl verletzungsbedingt noch etwas länger fehlen, und auch der Einsatz von Steffen Rücker scheint wegen eines Blutergusses nahezu ausgeschlossen.

Freitag:

SV RW Hadamar - FC Gießen 19.00

FV Bad Vilbel - Bayern Alzenau 20.00
Samstag:

SC Waldgirmes - Hünfelder SV 15.00

SG Fulda-Lehnerz - FSC Lohfelden 15.00

Vikt. Griesheim - KSV Baunatal 15.00

SpVgg. Neu-Isenb. - Hessen Kassel 16.00

Buch. Flieden - FC Ederbergland 17.00

Sonntag:

VfB Ginsheim - Türk Gücü Friedb. 15.00

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