E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 27°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Fußball-Bezirksliga Rheinland-Ost: Schlimm: „Bin stolz auf die Jungs“

Während auf allen Fußballplätzen derzeit der Ball noch ruht, ist es Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen. Heute werfen wir einen Blick auf die Bezirksliga Rheinland-Ost und die SG Hundsangen/Obererbach, die auf Rang sechs überwintert.
Mit Taiki Ishiyama (links) und Julian Jung (Zweiter von rechts) haben zwei Spieler die SG Hundsangen/Obererbach nach einem halben Jahr wieder verlassen. So bleiben nur noch (von links) Lukas Litzinger, Lukas Faulhaber, Spielertrainer Martin Schlimm und Chihiro Nogi für die Rückrunde von den „Neuen“ am Hundsänger Buch übrig. Foto: Andreas Egenolf Mit Taiki Ishiyama (links) und Julian Jung (Zweiter von rechts) haben zwei Spieler die SG Hundsangen/Obererbach nach einem halben Jahr wieder verlassen. So bleiben nur noch (von links) Lukas Litzinger, Lukas Faulhaber, Spielertrainer Martin Schlimm und Chihiro Nogi für die Rückrunde von den „Neuen“ am Hundsänger Buch übrig.
Hundsangen/Obererbach. 

Vom Fastabsteiger der Vorjahre zu einer Spitzenmannschaft, zumindest was die Auswärtsspiele angeht: Fußball-Bezirksligist SG Hundsangen/Obererbach. „Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir zur Winterpause Sechster sind, hätte ich das natürlich unterschrieben“, sagt SG-Spielertrainer Martin Schlimm, um zu ergänzen: „Aber im gesamten Verlauf der bisherigen Saison war natürlich noch Luft nach oben.“

Steigerungsbedarf gibt es bei den Kombinierten aus dem Westerwald vor allem auf dem heimischen Rasenplatz „Am Buch“ in Hundsangen. Hier gab es in acht Heimspielen nur ganze neun Punkte zu bejubeln. Für Martin Schlimm liegt das Problem auf der Hand: „Wir kriegen da Eier und laufen anschließend der Musik hinterher. Das war zu Hause oft unser Problem.“ Auswärts spielte seine Mannschaft dagegen unbeschwerter auf – 17 Punkte in acht Spielen. Die Hundsänger dürfen sich damit als beste Auswärtsmannschaft bezeichnen.

Insgesamt wiesen die Westerwälder vor der Winterpause eine große Konstanz auf, denn sieben Spiele in Serie wurden zuletzt nicht mehr verloren. Martin Schlimm würde daran nach der Winterpause gerne anknüpfen, doch die personelle Situation könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen. „Wir haben da auf jeden Fall ein Problem: Taiki Ishiyama ist weg in der Winterpause. Kelvin Lima ist vor der Winterpause weg, da weiß man nicht, ob er noch einmal wiederkommt. Und Julian Jung ist nach Emmerichenhain gewechselt.“

Vor allem für den Wechsel von Julian Jung, der erst vor der Saison mit Martin Schlimm vom benachbarten Rheinlandligisten Sportfreunde Eisbachtal zur SG Hundsangen/Obererbach gewechselt war, findet Hundsangens Spielertrainer deutliche Worte: „Ich sehe überhaupt keinen Grund für den Wechsel. Wenn man 20 Jahre alt ist, dann kann man mal eine Saison durchspielen, auch wenn es einem nicht passt oder nicht gefällt. Das ist einfach charakterlos. Er hat mich und ganz Hundsangen im Stich gelassen, denn er hat die letzten zehn Spiele überragend gespielt auf der rechten Seite.“ Das entstandene Loch soll nun aber nicht durch externe Zugänge gefüllt werden, sondern viel mehr durch Spieler der eigenen A-Jugend sowie der zweiten Mannschaft.

Schlimms Fazit für sein erstes halbes Jahr als Trainer fällt unterdessen positiv aus: „Natürlich macht man den einen oder anderen Fehler. Man lernt aber auch sehr viel dazu, denn das Ganze ist umfangreicher, als ich es mir vorher vorgestellt habe. Mir macht es trotzdem riesig Spaß, und ich bin stolz auf die Jungs, die sich hochgearbeitet haben von einer Truppe, auf die letztes Jahr keiner mehr etwas gewettet hätte, hin zu einem 6. Platz.“ Die Neuzugänge hätten, Chihiro Nogi („hat eingeschlagen wie eine Bombe“) und Lukas Faulhaber („hat eine mega Entwicklung genommen“) vorweg, allesamt die Erwartungen erfüllt.

Insgesamt zeigt sich die Bezirksliga Ost zum jetzigen Saisonzeitpunkt dreigeteilt: Mit der SG Hoher Westerwald Emmerichenhain, dem VfB Linz, dem TuS Montabaur und der SG Weitefeld scheinen vier Teams den Aufstieg in die Rheinlandliga unter sich auszumachen. Dahinter – vom VfB Wissen auf Platz fünf bis hin zu Aufsteiger SG Elbert – befindet sich ein derzeit gesichertes Mittelfeld, das allerdings noch nicht frei von jeglichen Abstiegssorgen ist. Diese Sorgenfalten sind allerdings schon größer ab Platz neun, wo die SG Müschenbach mit 18 Punkten rangiert. Die vier letztplatzierten Teams liegen nur sechs (Fortuna Nauort, SG Birlenbach) beziehungsweise sieben (VfL Bad Ems, SG Osterspai) Punkte dahinter. Spannung scheint durch diese engen Tabellenkonstellationen zwangsläufig bis zum letzten Spieltag vorprogrammiert.

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen