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BC Nied: Billard: Erst die Pflicht, dann die Kür

Die Dreiband-Billardspieler des BC Nied bestreiten an diesem Wochenende gleich zwei wichtige Partien.
Fotos: Krull, Archiv Fotos: Krull, Archiv
Nied. 

Nach den beiden 8:0-Siegen gegen Mannheim und St. Wendel zum Jahresauftakt steht für die Dreiband-Billard-Spieler des BC Nied ein kontrastreiches Wochenende vor der Tür. „Wir spielen zuerst am Samstag gegen den Tabellenletzten aus Frankfurt und einen Tag später gegen den Ersten aus Stuttgart“, erklärt Wolfgang Dambowy die besondere Situation am 13. und 14. Spieltag der 2. Bundesliga, Gruppe B. Dass der Tabellenvierte im heimischen Clubraum an der Bolongarostraße das Derby gegen Schlusslicht BC Frankfurt samstags ab 14 Uhr gewinnt, scheint schon in Stein gemeißelt. Schließlich verlor der Lokalkonkurrent zuletzt 0:8 gegen Duisburg und 0:8 gegen Hilden und geht personell arg geschwächt mit einer besseren Oberliga-Mannschaft in den Wettkampf. Aufseiten des Main-Taunus-Teams stehen der Spanier José Mas Canadell, Patrick Sofsky, Efstratios Stavrakidis und der Ex-Frankfurter Heiko Roth zur Verfügung. „Bis auf unseren Portugiesen Rui Costa haben wir alle Spitzenleute dabei“, erklärt der Vorsitzende Dambowy, „das ist unsere bestmögliche Aufstellung.“

Nur so können die Nieder sonntags (11 Uhr) gegen Spitzenreiter BC Stuttgart bestehen. „Wir haben das Hinspiel knapp mit 3:5 verloren und rechnen uns schon ein paar Chancen aus“, stellt Nieds Sprecher klar und schließt seine Ausführungen mit einer Prognose: „Wenn Tayfun Tasdemir bei Stuttgart nicht dabei sein sollte, könnten wir den Favoriten ärgern.“

(awo)

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