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2. Staufenlauf des Skiclubs Kelkheim: Die meisten Läufer wollen wiederkommen

Für 166 Sportler wurde der 2. Staufenlauf des Skiclubs Kelkheim zu einem besonderen Erlebnis. Auch deshalb, weil mit dem Erlös die Leberecht-Aktion des Höchster Kreisblatts unterstützt wird.
Für ihn war es Training: Der Schwanheimer Triathlet Christian Frankenbach gewann über die 11 Kilometer. Foto: Marcel Lorenz Für ihn war es Training: Der Schwanheimer Triathlet Christian Frankenbach gewann über die 11 Kilometer.
Kelkheim. 

Eine stattliche Teilnehmerzahl mit 166 Läufern und Walkern, ideales Wetter, begeisterte Sportler, die von der wunderbaren Strecke und der perfekten Organisation schwärmten und deshalb gerne starteten, weil der Erlös der Leberecht-Stiftung des Höchster Kreisblatts zu Gute kommt – das ist die positive Bilanz des 2. Staufenlaufs des Skiclubs Kelkheim.

„Alle Einnahmen gehen an die Leberecht-Aktion“, kündigte Organisationschef Michael Herrenleben, der von rund 45 Helferinnen und Helfern unterstützt wurde, vor dem Startschuss an. Ehrengast Landrat Michael Cyriax fügte hinzu: „Jeder Teilnehmer gibt heute das Beste, damit es Kindern, denen es nicht so gut geht, bessergehen kann.“

Während die Hartgesottenen beim Lauf über 22 Kilometer auf der zweiten Runde rund um den 451 Meter hoch gelegenen Staufen unterwegs waren, schwärmten die Teilnehmer des Laufes und Walkens über 11 Kilometer von der Veranstaltung, die dank der landschaftlich schönen Route die Herzen höher schlagen ließ.

Interessant: Die Sieger über 11 Kilometer bei Frauen und Männern bei der Premiere vor einem Jahr waren wieder dabei und wurden diesmal Zweite und Dritte. Markus Reppert aus Wiesbaden, der mit dem Firmenteam Valentin antrat, bestritt sein letztes Rennen als 49-Jähriger. Er wird in wenigen Tagen 50 Jahre alt: „Dieses Jahr war ich mit 44:32 Minuten schneller als vor einem Jahr mit 45:08 Minuten, aber es reichte nur für den dritten Platz“, sagte Reppert, der mit seinem Team vom Staufenlauf hellauf begeistert ist: „Toll organisiert, gut ausgeschildert, beste Verpflegung. Wunderbar in Zeiten, in denen man kaum noch freiwillige Helfer findet.“ Schneller als er waren der 36 Jahre alte Triathlet Christian Frankenbach von der TG Schwanheim in 43:07 Minuten und der 54 Jahre alte Frank Potratz aus Diez (43:29). Mit einem Sonderpreis wurde der jüngste Teilnehmer, der elf Jahre alte Moritz Passarge vom Ski-Club Kelkheim, belohnt, der nach 54:11 Minuten als 13. ins Ziel kam. Siegerin bei den Frauen über 11 Kilometer wurde mit 55:33 Minuten die 42 Jahre alte Sandra Caspari aus Darmstadt-Eberstadt, die am kommenden Wochenende beim Frankensteinlauf in ihrer Odenwälder Heimat antritt und mit ihrem Mann Christian Freidel dafür einen Test absolvierte. Ihr Fazit: „Wir kommen gerne wieder.“

Die 41 Jahre alte Vorjahressiegerin Sabine Schramm von der TSG Niederhofheim war mit ihrem zweiten Platz (57:38) ebenso zufrieden wie die Drittplazierte Tina Poetzsch (MTV Kronberg/57:56), die schwärmte: „Eine hammermäßige Wahnsinnsstrecke, nächstes Jahr bin ich wieder dabei.“

Den Lauf über 22 Kilometer gewann Torsten Schätzlein (TV Waldstraße/1:31:26 Stunden) vor Yves Hellenkamp vom Team Valentin (1:36:43) und Enrico Amthor (Perlekettche Kelkheim/1:38,44). Siegerin bei den Frauen wurde Christiane Szobries (2:01:09) vor Mary Kistner (2:02:56) und Iris Lenhard (LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain/2:05:23). Als schnellster Walker über 10 Kilometer kam Edwin Schneider (1:02:04) ins Ziel. Bei den Frauen siegte Dunja Müller (1:05:56).

Ehrensache war es für den Redaktionsleiter des Höchster Kreisblatts, Karl-Josef Schmidt, dass er für Leberecht die Laufschuhe schnürte. Der Mann kann nicht nur eine gute Zeitung machen, sondern bringt auch sportlich viel: Platz 62 in der Gesamtwertung mit 1:15:00 Stunden über 11 Kilometer und 15. in der Klasse M 55. Schmidt freut sich auf die Spendenübergabe: „Leberecht ist für jede Spende, ob klein oder groß, dankbar.“

 

Alle Ergebnisse gibt es online unter www.skiclub-kelkheim.de.

 

(mir)
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