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Tennis-Hessenliga: Diedenbergen möchte überraschen

Von Die 1:8-Niederlage beim TC Bad Vilbel konnten die Tennis-Herren des TC Diedenbergen zum Start in die Hessenligasaison schnell abhaken.
Fabian Poth und seine Diedenbergener Teamkollegen haben sich für die kommende Partie einiges vorgenommen. Foto: Marcel Lorenz Fabian Poth und seine Diedenbergener Teamkollegen haben sich für die kommende Partie einiges vorgenommen.
Diedenbergen. 

Das Duell in der Verbandsliga 2016 hatte die Mannschaft von Philip Gerhard mit 2:7 verloren. „Wir haben uns schon im Vorfeld keine großen Chancen ausgerechnet“, stellt der Mannschaftsführer des Aufsteigers klar.

Zwar spielte auch der Tabellenführer im Vorjahr noch eine Liga tiefer, die Wetterauer verstärkten sich aber deutlich, während der TCD auf altbewährte Spieler aus der Region setzt. Dass Malte Möhn, Christian Blodig, Fabian Poth und Spielführer Gerhard an den Positionen drei bis sechs Lehrgeld bezahlten, überraschte sie selbst kaum. „Man kann den Spieß auch umdrehen und sagen, dass das erste Spiel für uns dankbar war“, meint Gerhard. Gegen Bad Vilbel konnten die Main-Taunus-Spieler, mit den Top-Leuten Leon Hoeveler und dem Brasilianer Fabiano de Paula vorne an den Positionen eins und zwei, ohne Druck aufspielen.

Frohen Mutes

„Wir mussten nicht gewinnen und konnten noch mal Matchpraxis sammeln, um besser in die Saison reinzukommen“. Noch besser fühlten sich die Gerhard und Co. als sie nach ihrem Samstagsspiel am Tag darauf das Ergebnis von BW Wiesbaden gegen Bad Vilbel sahen. „Auch der Vize-Hessenmeister 2016 hat mit 1:8 verloren. Das zeigt schon, wie stark der TC Bad Vilbel ist“, stellt der Kapitän fest.

So können seine Teamkameraden und er den Blick frohen Mutes nach vorne richten. In den beiden Heimspielen samstags gegen Eintracht Frankfurt und am Sonntag gegen den Wiesbadener THC (beide Spiele 10 Uhr) soll der nächste, erste Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. „Wir müssen auch diese beiden Spiele nicht gewinnen. Die Gegner, gegen die das nötig ist, kommen erst später“, erklärt Gerhard. Trotzdem möchte er vor heimischem Publikum eine gute Figur abgeben. „Vielleicht klappt dann ja eine Überraschung. Die Eintracht aus Frankfurt ist nicht so stark wie Bad Vilbel.“ Nach dem 7:2-Erfolg bei TK Langen und der anschließenden Niederlage gegen den Wiesbadener THC (3:6), stehen die Adlerträger auf Rang vier der Tabelle. Der WTHC, für den der 6:3-Triumph in Frankfurt der Saisonstart war, belegt Rang drei. „Mit der Unterstützung von möglichst vielen Zuschauern wollen wir Spaß haben und die favorisierten Gegner zumindest ärgern“, gibt der Spielführer des Tabellensiebten die Marschroute vor. Dafür wollen die Hausherren ähnlich aufstellen, wie zum Auftakt in Bad Vilbel. „Wahrscheinlich wissen wir erst einen Tag vor dem Eintracht-Spiel, was der Turnierplan unserer Top-Spieler zulässt“, sagt Gerhard. Schon unmittelbar nach der 1:8-Niederlage kündigte Bertrand Kaus an, dass mit dem jungen Bulgaren Toni Neykov ein internationales Top-Talent die Mannschaft verstärken könnte. Auch der Trainer und Teammanager hat die Schlappe in Bad Vilbel also schnell ad acta gelegt und freut sich auf den kommenden Doppelspieltag auf den heimischen Sandplätzen „In der Baumschule“. Beste Voraussetzungen also, um ohne großen Druck aus einem erwartbar schwachen, einen überraschend guten Saisonstart zu machen.

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