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Handball: Ein herber Dämpfer für die Bad Sodenerinnen

Ratlosigkeit: Pauline Schultz (links) und Pamela Blazek sahen mit Bad Soden in Lohhof kein Land. Foto: Marcel Lorenz Ratlosigkeit: Pauline Schultz (links) und Pamela Blazek sahen mit Bad Soden in Lohhof kein Land.
Bad Soden. 

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden mussten im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Liga Süd einen herben Rückschlag hinnehmen.

 

Im Kellerduell beim SV Lohhof unterlag das Team von Trainer Stefan Bräuer glatt mit 0:3 (17:25, 18:25, 11:25). Damit beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer derzeit bereits vier Punkte – auf Lohhof. Mit einem Auswärtssieg wären die Bad Sodenerinnen am Gegner vorbeigezogen.

Das Schlusslicht war in der Partie beim Tabellennachbarn aber chancenlos. Im ersten Satz konnten die ersatzgeschwächten Gäste – es fehlten Hannah Hattemer (Abiturvorbereitung), Vanessa Stricker (krank), Viktoria Graf und Elena Jass (beide aufgehört) – noch teilweise mithalten, auch weil Lohhof keinen guten Start erwischte. „Mit ihrer Block-Feld-Abwehr und ihren Aufschlägen haben sie uns aber den Schneid abgekauft“, berichtete Stefan Bräuer. Hatte Bad Soden beim 3:2 im Heimspiel noch knapp die Nase vorn, war diesmal nichts drin für den einzigen Zweitligisten aus dem Main-Taunus-Kreis. Der Druck der Gastgeberinnen wurde immer größer. Der erste Durchgang ging dann mit 25:17 an Lohhof.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts zog der SV Lohhof erst einmal davon. Bad Soden zeigte aber Moral und kämpfte sich bis auf 14:15 heran. Die Aufholjagd wurde aber nicht belohnt. Durch das 25:18 erhöhte Lohhof auf 2:0 nach Sätzen.

Damit hatten die Gastgeberinnen der TG Bad Soden den Zahn im Kellerduell gezogen. „Im dritten Satz haben alle die Köpfe hängen lassen“, registrierte Stefan Bräuer kaum noch Gegenwehr seiner Mannschaft. Lohhof spielte nach zwei gewonnenen Sätzen dagegen wie aus einen Guss. Die Gastgeberinnen durften nach dem deutlichen 25:11 im dritten Durchgang den verdienten 3:0-Heimsieg feiern.

Im Kampf um den Ligaverbleib war diese Pleite ein herber Rückschlag für Bad Soden. Unterkriegen lässt sich der Bad Sodener Trainer davon aber längst noch nicht: „Wir haben noch acht Spiele und werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Diese Niederlage ist schon ernüchternd, vor allem in dieser Deutlichkeit.“ Stefan Bräuer möchte die Niederlage von Lohhof „erst einmal sacken lassen und Ursachenforschung betreiben“. Im Hinblick auf das erste Heimspiel im neuen Jahr am kommenden Sonntag gegen die Roten Raben Vilsbiburg II hofft der Trainer darauf, sich mit dem vollen Kader ohne viele Abwesenheitszeiten vorbereiten zu können.

TG Bad Soden: Pamela Blazek, Fiona Dittmann, Pauline Schultz, Eva Hoffmann, Anna Kunstmann, Sophia Beutel, Marlen Muschter, Leonie Meusel, Angelina Schatz, Merle Bouwer.

(cn)

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