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Basketball: Gegen sieben Spielerinnen verloren

Nach der zweiten Niederlage in Folge scheint der Play-off-Zug für die Rhein-Main Baskets in der 2. Bundesliga Süd der Basketballerinnen endgültig abgefahren – 61:64 gegen TS Jahn München.
Die beste Angreiferin der Baskets: Anja Stupar (rechts, gegen die Münchnerin Marie-Anne Bohn). Foto: Marcel Lorenz Die beste Angreiferin der Baskets: Anja Stupar (rechts, gegen die Münchnerin Marie-Anne Bohn).
Hofheim. 

Wie wichtig die Partie gegen den Tabellendritten für die Baskets war, zeigte schon der Blick auf die Aufstellung. In der Hofheimer Brühlwiesenhalle standen mit Nelli Dietrich und Priscilla Waterloh zwei Spielerinnen auf dem Parkett, die unter der Woche nicht trainiert hatten.

Nelli Dietrich ignorierte ihre Wadenverletzung aus dem Weiterstadt-Spiel, und Waterloh meldete sich nach Krankheit wieder fit. Da auch die Gegnerinnen nur mit sieben Spielerinnen angereist waren, bestand Hoffnung, dass die Baskets den 76:66-Coup aus dem Hinspiel gegen den damaligen Tabellenführer wiederholen könnten. Am Ende stand aber eine bittere knappe Heimniederlage, die dem Team kaum noch Hoffnungen lässt. Dass die Baskets den Rückstand von sechs Punkten auf den Vierten, Weiterstadt, in den verbleibenden sechs Partien noch aufholen können, ist unwahrscheinlich. Dabei gab es genügend positive Ansätze. Gleich zu Beginn setzten sich die Gastgeberinnen mit der blendend aufgelegten Anja Stupar auf 6:0 ab. Nach fünf Minuten stand es 13:5. Doch nach einer Münchner Auszeit riss der Faden. Nur noch fünf eigene Punkte bei 14 Zählern für die Gäste brachten die Baskets schon nach dem ersten Viertel ins Hintertreffen.

Schnelle Körbe brachten Jahn München zu Beginn der zweiten zehn Minuten eine 28:20-Führung, während bei den Baskets erst einmal Konfusion im Angriff herrschte. Die beendeten Jasmin Weyell mit ihrem ersten Treffer sowie Anja Stupar zum 24:28. Und Nelli Dietrich setzte anschließend noch einen Dreier zum 27:30 drauf (16.). Beim 32:33 war zum Seitenwechsel noch alles drin für die Baskets.

Auch in der zweiten Hälfte ging es in der Brühlwiesenhalle hin und her. Vor allem Nicole Schmitt ärgerte das Heimteam mit fünf verwandelten Dreiern. Da half es auch nichts, dass die Rhein-Main Baskets das dritte Viertel mit 14:11 gewannen und mit einer 46:44-Führung ins Schlussviertel gingen.

Die aufopferungsvoll gegen die schwindenden Kräfte kämpfenden Gäste machten den Baskets das Leben schwer. Erst in der 34. Minute legte Waterloh mit Dreier und Korbleger zum 54:50 vor. Doch Anne Delafosse und Schmitt ließen sich nicht abschütteln. Im Gegenteil: Sie drehten den Spieß um und brachten ihr Team mit 62:57 in Front (36.). 90 Sekunden vor Schluss nahm Kortmann eine Auszeit. Danach wurde Delafosse gefoult und erhöhte für München auf 64:59. Pia Dietrich verwandelte zwar zwei von drei Freiwürfen zum 61:64 und Jasmin Weyell holte zweimal den Offensiv-Rebound, doch der letzte Dreier-Versuch von Pia Dietrich blieb ohne Erfolg.

„München hat klug gespielt und verdient gewonnen“, kommentierte Peter Kortmann kurz und knapp die Heimniederlage seiner Mannschaft.

RM Baskets: Pia Dietrich (11), Nelli Dietrich (7), Anja Stupar (16), Priscilla Waterloh (10), Jasmin Weyell (4), Nadine Ripper (1), Alica Köhler (8), Tori Fisher (4), Jule Seegräber, Verena Wilmes, Sari Cornelius, Monika Wotzlaw.

(awo)

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