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Handball: Goldstein/Schwanheim siegt im Derby

Im Derby zweier Teams aus dem Frankfurter Westen in der Handball-Bezirksoberliga der Damen setzte sich die HSG Goldstein/Schwanheim II durch.
Im Kampf um den Ball: die Kriftelerin Kristin Nietzig (links) und Katharina Otto von der SG Nied. Foto: Marcel Lorenz Im Kampf um den Ball: die Kriftelerin Kristin Nietzig (links) und Katharina Otto von der SG Nied.
Main-Taunus. 

Der 21:17-Erfolg gegen Sindlingen/Zeilsheim ging für den Gastgeber in Ordnung. „Unsere Abwehrleistung war okay, wenn du aber nur 17 Tore wirfst, darfst du dich nicht wundern, wenn du verlierst“, zog Jennifer Walter für die HSG Sindlingen/Zeilsheim ein ernüchterndes Fazit.

Ohne Saskia Winter, Nina Cantarero und Melanie Neuberger fehlte den Gästen vor allem nach der Pause die Durchschlagskraft. Bis zum Seitenwechsel führten sie mit 10:9. „Wenn du deine Chancen in den entscheidenden Phasen nicht nutzt, gibt es eben einen Einbruch“, meinte Walter. Bis zur 56. Minute stand es 17:17, ehe Vanessa Biehn und Melanie Landgrebe auf 19:17 für Goldstein erhöhten. „Diese unnötigen Gegentreffer haben uns gezwungen, das Risiko zu erhöhen. Dafür wurden wir bestraft“, so Walter.

Grund zur Freude hatten die Damen des TV Hattersheim. Gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete TuS Nordenstadt feierte die Mannschaft von Trainer Frank Weidenauer einen 27:24-Erfolg. „Das war vor allem in der ersten Halbzeit eine souveräne Vorstellung“, lobte Sprecherin Carola Hildebrandt ihr Team. In der Anfangsphase gelang eine 5:1-Führung, die es bis zum 16:10 ausbaute. „Der Gegner hat Jasmin Langner in Manndeckung genommen, weil sie im Hinspiel sieben Treffer erzielt hatte“, erklärte Hildebrandt, „so ergab sich viel Platz für ihre Mitspielerinnen“. Vor allem Janina Mettner, die im Hinspiel gefehlt hatte, nutzte die Räume perfekt aus und kam zu acht Treffern. Auch als Nordenstadt nach dem Seitenwechsel einen 6:0-Lauf hinlegte und zum 16:16 ausglich (35.), behielten die Hattersheimerinnen die Nerven. In dieser Phase wuchs Silke Versin-Hickel, die in der Zweiten Mannschaft das Tor hütet und für Jannika Scheikart ins Spiel kam, über sich hinaus. „Nur dank ihrer starken Reaktionen konnten wir den Heimsieg feiern“, stellte Hildebrandt klar.

Die anderen abstiegsgefährdeten heimischen Teams holten keine Punkte. Die HSG MainHandball machte gegen Spitzenreiter Anspach/Usingen keine schlechte Figur. Das Team von Benjamin Rossmeier unterlag nach Pausenführung knapp mit 23:27. Zudem verlor Schlusslicht Hochheim/Wicker bei der TG Kastel mit 16:29 (10:15).

HSG Goldstein/Schwanheim II – HSG Sindlingen/Zeilsheim 21:17 (9:10). Tore Goldstein/Schwanheim: Stork, Schreiber, Rauschenberg, Wiesner je 3, Marschik, Biehn, Wollmann je 2, Arnold, Bednasch, Landgrebe. Sindlingen: Dindar 7, Walter 3, Bocklet, Schultheiß je 2, Schmidt, Weihe, Kutscher.

HSG MainHandball – HSG Anspach/Usingen 23:27 (12:11). Tore: Aljes 6, Schmelzer, Walther je 5, Stenger 4, Ruppert 2, Herrmann.

TG Kastel – HSG Hochheim/Wicker 29:16 (15:10). Tore: Gehlen 5, Pakula, Klinsmann, Maurer je 3, Studer, Barthenheier.

TV Hattersheim – TuS Nordenstadt 27:24 (16:10). Tore: Mettner 8, Langner 5, Eikelmann 4, Rödelbronn 3, Eicke, Böhler.

(awo)

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