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Handball, Oberliga: Gutes Omen für Kriftel

In ungewohnter Umgebung bestreiten die Handballerinnen der TuS Kriftel ihr Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr). Wegen der Fastnachtsveranstaltungen in der Schwarzbachhalle muss das Team in die Kreissporthalle ausweichen.
Auch der Einsatz von Kriftels Cathrin Groetzki (Mitte) ist noch fraglich. Foto: Marcel Lorenz Auch der Einsatz von Kriftels Cathrin Groetzki (Mitte) ist noch fraglich.
Kriftel. 

Immerhin: In der Kreissporthalle treten die Kriftelerinnen zum dritten Mal an. In der vorherigen Oberliga-Saison gab es dort zwei wichtige Heimspiele, die die Mannschaft von Trainer Christian Albat beide gewann. Sicherlich ein gutes Omen für sein Team.

Ausfälle drohen

Allerdings weiß der Trainer noch nicht wirklich, mit welcher Besetzung er am Samstag auflaufen kann. Neben den langzeitverletzten Lisa Weißer und Johanna Körner sind gleich mehrere Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen, so dass sich ihr Einsatz erst kurzfristig entscheidet. Das alles andere als eine optimale Vorbereitung für die Mannschaft von Trainer Christian Albat.

Ähnlich waren die Voraussetzungen ja vor dem Spiel bei Tabellenführer Gedern – und dort lieferten die Kriftelerinnen eine ordentliche Leistung ab. „Wir müssen unsere guten Ansätze konsequenter durchziehen“, fordert der Trainer. „Dabei müssen wir im Abwehrzentrum aggressiver und offensiver agieren, denn die Ober-Eschbacherinnen werden sonst von neun Metern ihre Chancen aus dem Rückraum suchen. Und im Angriff brauchen wir mehr Druck und Torgefahr. Wenn das fehlt, passiert gar nichts.“

Aus dem Hinspiel hat Albat viele positive Eindrücke: „Wir hatten den Rückraum ganz gut im Griff und haben in der Abwehr beim 16:26 gut gestanden.“ In dieser Hinsicht kann er auf die Leistung der Hinrunde aufbauen, aber im Angriff lief zu wenig zusammen, wie das 4:10-Pausenergebnis deutlich aufzeigt. „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die oben mit dabei ist und erwarten einen wurfgewaltigen Rückraum und einige junge Spielerinnen, die sich beweisen wollen“, sagt Albat, „wir wissen aber auch von den Stärken und Schwächen der Ober-Eschbacher Abwehr und wollen daraus Kapital schlagen“.

Die Kriftelerinnen haben nicht nur das Handicap, bei ihren Spielen ausweichen zu müssen. Das gilt derzeit auch im Training. Neben der Einheit in der Halle der Rosenbergschule in Marxheim dankt der Krifteler Trainer der HSG Wallau/Massenheim und der HSG Wiesbaden, dass er dort trainieren kann. Ein Umstand, der die Kriftelerinnen wohl immer begleiten wird.

Rutscht TSG hinten rein?

Nach dem bitteren 14:27 in eigener Halle gegen die TSG Bretzenheim warten nun zwei richtungweisende Spiele auf die Damen der TSG Eddersheim. „Diese Niederlage habe ich schwer verdaut. Auch einigen Spielerinnen ist das so gegangen“, erklärte Trainer Tobias Fischer. „Aber das Schöne ist, dass wir es schnell wieder gutmachen können. Gewinnen wir in Birkenau und Plesse, haben wir wieder einen größeren Abstand nach hinten und stehen wieder da, wo wir hinwollen. Verlieren wir allerdings in Birkenau, dann reißen die uns richtig hinten rein.“ Die Rechnung ist ganz einfach: Birkenau als Viertletzter hat sieben Punkte, Eddersheim zehn. Gewinnt die Mannschaft von Tobias Fischer am Sonntag (15 Uhr, Langenberg-Halle) und eine Woche später in Plesse beim Tabellenletzten, sollte die Frage des Klassenverbleibs geklärt sein.

Doch einfach wird dies laut Fischer nicht: „Wir haben sie im Hinspiel mit 36:21 geschlagen. Die haben also eine Rechnung mit uns offen und stellen sich auch anders auf als im Hinspiel. Uns ist bewusst, dass uns ein harter Kampf bevorsteht. Die Mannschaft kann zeigen, dass sie Charakter hat.“ Der Eddersheimer Trainer geht davon aus, dass er alle Feldspielerinnen zur Verfügung hat. Verzichten muss er allerdings auf seine erste Torhüterin Lisa Brennigke, die sich beim Spiel gegen Bretzenheim einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat und wohl einige Wochen ausfallen wird. „Für sie kommt Melissa Kirchner, die bei der A-Jugend der FSG Mainz 05/Budenheim spielt, dazu. Sie ist zarte 16 Jahre alt und wohl die jüngste Spielerin, die in der 3. Liga je zum Einsatz gekommen ist“, erklärt Fischer. Mit seiner zweiten Torhüterin Mona Priester wird er in Birkenau anfangen.

(vho)

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