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Handball: „Hauptsache gewonnen“

Von Die TSG Münster hat in der Handball-Oberliga gegen den Hünfelder SV mit dem 26:23 (11:8) zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib gesichert.
Der Münsterer Julian Schuster (Mitte) findet hier keine Lücke in der Hünfeldener Deckung. Am Ende siegte sein Team aber mit 26:23. Foto: Marcel Lorenz Der Münsterer Julian Schuster (Mitte) findet hier keine Lücke in der Hünfeldener Deckung. Am Ende siegte sein Team aber mit 26:23.
Münster. 

Für Trainer Jens Illner war es eine heftige Vorbereitung auf das Spiel. Es gab die gute Nachricht, dass die Verletzung bei Sebastian Frieman nicht so gravierend war wie befürchtet und er sich in den Dienst der Mannschaft stellte. „Der Arzt hat gesagt, es kann nichts kaputtgehen. Ich hatte aber Schmerzen“, berichtete der Kreisläufer.

Bastian Schwarz fiel nach seiner Blinddarmoperation noch aus, dazu gab es einen weiteren Dämpfer, da Lars Nickel nach seinem studienbedingten Litauen-Aufenthalt, wo er auch gespielt hatte, noch keine Spielgenehmigung für den DHB hatte. „Da gab es Unstimmigkeiten. Ich hoffe, er kann nächste Woche dazukommen“, erklärte Illner.

Da weitere Spieler angeschlagen in die Partie gingen, war es schwierig für die Münsterer. Es dauerte bis zur siebten Minute, ehe Benjamin Dautermann den Treffer zur Führung erzielt hatte. Danach lagen die Gastgeber vorne, doch es dauerte bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit, ehe sie sich mit drei Toren in Folge auf 10:6 abgesetzt hatten. „Die Abwehr inklusive Torhüter hat in der ersten Halbzeit gut gestanden“, berichtete der Münsterer Trainer, „aber im Angriff haben wir zu viel verworfen“. So brachte die Führung der Mannschaft keine Sicherheit, so dass sie nicht bis zur Pause das Spiel entscheiden konnte.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte schienen die Münsterer bei einer 15:10-Führung auf einem guten Weg zu sein. Aber es gelang den Münsterern nicht, die Gäste abzuschütteln. Auch wenn es den Hünfeldern nicht gelang, nach dem 15:17 (43.) noch einmal näher als bis auf drei Tore heranzukommen, sah das auf Münsterer Seite nicht souverän aus. „Angesichts der Verfassung, in der die Mannschaft ist, tut es ihr besonders weh, dass sie sich nicht absetzen konnte. Das zehrt natürlich auch an den Nerven“, zeigt Illner Verständnis, zeigt aber auch auf: „In der zweiten Halbzeit war die Abwehr auch nicht schlecht. Allerdings haben wir im Tor auch nicht mehr den Rückhalt gehabt. Und vorne haben wir einige völlig freie Würfe vergeben und auch zweite Chancen nicht genutzt. Für uns ist die Hauptsache, dass wir das Spiel gewonnen haben.“

Konkurrenz punktet

So holten die Münsterer zwei überlebenswichtige Punkte. Vor allem auch, wenn man die Ergebnisse der Konkurrenz sieht. Die MSG Groß-Umstadt/Habitzheim hat sich unter ihrem neuen Trainer Ralf Ludwig stabilisiert und steht bereits im Mittelfeld. Dass allerdings die HSG Wiesbaden ESG Gensungen/Felsberg bezwingt und die SG Babenhausen gegen Tabellenführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen punktet, zeigt der TSG Münster aber auch, dass sie weiter fleißig punkten muss, um die Abstiegsplätze noch verlassen zu können.

Münster: Spiranec (1. bis 53.), Klein (ab 53.); Ikenmeyer 9/3, Dautermann 6, Völlger 3, Kruse 3/1, Höllebrand, Schuster je 2, Frieman 1, Molzahn, Dobhan, Schreiber, Reindl, Jacobi.

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