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Klassenverbleib: Hofheimer Schwimmerinnen bleibt Zweitligist

Die Schwimmerinnen des Hofheimer SC haben bei den deutschen Mannschafts-Meisterschaften in Wiesbaden den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga geschafft.
Sie konnten zufrieden mit ihrem Abschneiden sein: Die beiden Schwimmteams des SCW Eschborn überzeugten bei ihren Oberliga-Wettkämpfen. Foto: Picasa Sie konnten zufrieden mit ihrem Abschneiden sein: Die beiden Schwimmteams des SCW Eschborn überzeugten bei ihren Oberliga-Wettkämpfen.
Main-Taunus. 

Obwohl es einige Unsicherheiten wegen Krankheiten gab, war Trainer Volker Kemmerer zufrieden. „Es waren unglückliche Umstände. Es lief insgesamt vorher nicht gut und war keine optimale Vorbereitung“, sprach er die Trainingsphase vor dem Saisonhöhepunkt an.

So hatte sich Ester Rizzetto Anfang der Woche krank gemeldet, konnte dann aber doch in Wiesbaden an den Start gehen. „Ich habe sie am Vormittag ihre Spezialstrecken schwimmen lassen und ihr anschließend noch einen Start gegeben. Den vierten Start konnte ich ihr ersparen“, berichtete Kemmerer, der einen guten Wettkampf seines Teams sah. So erzielten seine Schwimmerinnen bei 26 Starts 15 Bestzeiten – eine auf diesem Niveau beachtliche Quote. „Die Liga war sehr stark, wobei Offenbach und Gelnhausen krankheitsbedingt personelle Probleme hatten und deshalb wohl auch absteigen mussten“, berichtete Kemmerer, der mit seinem Team knapp 700 Punkte vor dem ersten Absteiger lag. Dabei hatte er das Handicap, das Karin Grebe mit einer Knieverletzung und Celine Mauer mit leichtem Husten an den Start gingen. „Wenn Punkte fehlen, macht man sich Gedanken. Aber insgesamt war es ein starker Auftritt mit konstanten Leistungen“, freute sich Kemmerer über Rang neun mit 15716 Punkten. Christina Lehr schwamm drei Vereinsrekorde und war damit beste Punktesammlerin, dazu standen Ester Rizzetto, Sara Rizzetto, Karin Grebe, Celine Mauer, Sonja Lehr, Carolina Walch, Julia Tilly und Emma Graf im Hofheimer Team.

Neun Punkte fehlen

Die Mannschaften des SCW Eschborn traten beide in Höchst in der Oberliga an. Dabei verpassten die Damen nur um neun Punkte den Sieg im Höchster Hallenbad. „Das war ärgerlich. Andrea Smycek fehlte krankheitsbedingt auf den Bruststrecken. Wir haben vor dem letzten Rennen noch mit 77 Punkten geführt“, berichtete Trainer Stephan Pohl, „am Ende lagen wir neun Punkte – oder zwei zehntel Sekunden auf den 100 m Freistil hinter dem DSW Darmstadt“. Monika Hirte schwamm gut, musste sich ihrer starken Konkurrentin aber beugen. Kleiner Trost für den Eschborner Trainer: „Auch der Hessenmeistertitel hätte nicht zum Aufstieg gereicht.“ Er hatte mit Helen Hemmling einen Neuzugang von der SG Frankfurt dabei, die mit 1868 Punkten das Team verstärkt hatte. Neben ihr schwammen Sarah Bacher (2557 Punkte/4 Starts), Lotte Volk (2421/4), Sarah Hellmich (2070/4), Monika Hirte (1699/3), Susan Przywara (1009/2), Alexandra Gamze (976/2), Sara Panosetti (960/2) und Nele Diessner (464/1), die zuletzt in Kanada war.

Pech hatten die Herren. Als die Eschborner noch in Führung lagen, wurde Jannik Fraatz bei seinem vierten Start disqualifiziert. „Das bedeutete, dass er nicht mehr nachschwimmen konnte. Bitter war, dass der entscheidende Kampfrichter vom TV Wetzlar war, der damit auf dem ersten Platz landete“, ärgerte sich Stephan Pohl. Sein Trost: Auch für Wetzlar reichte es nicht zum Aufstieg. Die Eschborner landeten mit 13 603 Punkten auf dem fünften Platz. Bester Punktesammler war Marcel Wack, der voll im Training stand und auch beim Trainingslager in Lanzarote mit dabei war, mit 2475 Punkten aus vier Starts auf den Freistilstrecken. Ihm folgten Ole Tharandt (2223/4), Luis Stritter (2105/4), Jannik Fraatz (1565/4), Alexander Pohl (1303/2), der über 100 m Schmetterling die beste Einzelleistung aller Oberliga-Schwimmer erzielte, Sebastian Pohl (1025/2), Marco Panosetti (1013/2), Tilman Wagner (986/2), Fynn Stein (460/1) und Lucas Pohl (448/1).

Im vorderen Feld platziert

In diesem Feld war auch der Hofheimer SC mit seinem Herrenteam vertreten, das 136 Punkte hinter Eschborn auf dem sechsten Rang kam. „Das war eine souveräne Leistung. Uns fehlten nur 300 Punkte zum dritten Rang“, erklärte Kemmerer, „nach hinten war der Abstand deutlich“. Der Trainer konnte zufrieden sein, schafften seine Schwimmer Scott Mc Clymont, Julian Grebe, Moritz Kohlenbrander, Patrick Hellenschmidt, Henry Graf, Julian Birkel, Jakob Striebeck und Pablo Kohlmann-Garcia bei 26 Starts 19 Bestzeiten. „Wir haben einen schönen Kampf geliefert und haben uns gut präsentiert“, freute sich Kemmerer.

(vho)

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