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Handball: Optimistisch in das Derby

Die Handballerinnen der TSG Eddersheim starten gleich mit einem Derby gegen die SG Bretzenheim in die Rückrunde der 3. Liga Ost.
Will sich mit ihrer Mannschaft in der Rückrunde steigern: Julia Krämer von der TSG Eddersheim. Foto: Marcel Lorenz Will sich mit ihrer Mannschaft in der Rückrunde steigern: Julia Krämer von der TSG Eddersheim.
Eddersheim. 

Die Mannschaft von Tobias Fischer geht vom Papier her nicht als Favorit in die Partie gegen die Gäste aus dem Mainzer-Stadtteil. Die Eddersheimerinnen sind derzeit Achte, die Bretzenheimerinnen Vierte. Allerdings trennen beide Mannschaften nur vier Punkte.

Im ersten Punktspiel nach vier Wochen gleich ein Rhein-Main-Derby, das ist nach dem Geschmack der Eddersheimerinnen. „Die zwei Wochen Pause haben uns gut getan“, erklärte Fischer, „nun sind wir seit zwei Wochen wieder in der Vorbereitung. Dabei sind wir mit einem guten Gefühl aus dem Turnier gekommen. Auch die Mannschaft hat sich dementsprechend geäußert“.

Für Fischer war die Erkenntnis aus dem eigenen Turnier mit hochklassiger Besetzung, das die Mannschaft auf den dritten Platz abgeschlossen hat, dass die Abwehr nach einigen schwächeren Spielen wieder stabil steht: „Sie hat sich in den Spielen gegen richtig gute Mannschaften bewährt. Unser Problem liegt im Angriff. Da lassen wir noch zu viele freie Chancen liegen. Das war auch in der Hinrunde in Bretzenheim so. Da haben wir nicht schlecht gespielt, sind aber zu oft an der gegnerischen Torhüterin gescheitert.“

Vor dem Gegner zeigt er Respekt: „Das ist eine körperlich starke Mannschaft, die viel Erfahrung hat. Dafür müssen wir unsere Schnelligkeit ausspielen.“ Fraglich ist noch der Einsatz von Franziska Feick und Xenia Klug, die Anfang der Woche noch krankheitsbedingt im Training fehlten. Das Ziel von Trainer und Mannschaft: „Wir wollen in der Rückrunde eine bessere Punktausbeute. Und wir hoffen am Sonntag auf die Unterstützung durch die Zuschauer.“

Ähnlich äußerte sich Julia Krämer, eine der beiden Linksaußen im Team: „In der Hinrunde hatten wir die schöne und reizvolle Aufgabe, uns nach dem Umbruch zu finden. Dafür gibt uns der Trainer auch die Zeit, die wir brauchen. Nun wird es besser, langsam stimmen die Wege wieder.“ Die 24-Jährige, die bereits zu den „Alten“ in der Mannschaft zählt, spielt seit der A-Jugend bei der TSG Eddersheim. „Ich kam von der SG Nied und spiele jetzt bereits die siebte Saison im Aktiven-Bereich“. Sie hat damit alle vier Jahre in der 3. Liga mitgemacht – und auch den Aufstieg in die 3. Liga. Mit der Hinrunde war Julia Krämer persönlich nicht ganz zufrieden: „Es hätte besser laufen können. Mit dem Turnier war ich ganz zufrieden. Ich hake die Hinrunde ab, hoffe, dass es besser läuft und will auch mehr Verantwortung übernehmen.“

Auch sie freut sich auf den Rückrunden-Auftakt: „Die Vorbereitung war wichtig und gehört dazu. Es ist aber schön, dass sie zu Ende ist. Aber wir sind alle froh, dass es wieder losgeht. Und dann gleich mit einem Derby.“ Sie geht positiv in die Rückrunde: „Ich sehe die Entwicklung. Wir können uns steigern, geben im Training ordentlich Gas und steigern uns auch als Mannschaft. So hatte ich ja zwei neue Spielerinnen auf meiner Seite im Rückraum. Nun wissen wir besser, was die Nebenspielerin macht.“

Vor dem Spiel gegen Bretzenheim zeigt sie sich selbstbewusst: „Sie sind älter, größer und robuster. Franziska Feick und Hanna Özer haben sich richtig wehgetan. Aber wir wollen jetzt auf unsere Stärken schauen, ins Zusammenspiel kommen und schneller und giftiger sein – einfach unangenehm für Bretzenheim werden.“ Julia Krämer glaubt, dass sie den Gegner an einen guten Tag schlagen können: „Das kann klappen. Wir wollen auch nicht zwei Derbys verlieren.“ Dann könnte es für die Verwaltungsangestellte der Stadt Frankfurt ein richtig gutes Wochenende geben: „Ich bin Eintracht-Fan und eigentlich immer, wenn wir nicht spielen, im Stadion.“ Gewinnt die Eintracht heute gegen den SC Freiburg und Julia Krämer mit ihrem Team am Sonntag, wäre das Wochenende gerettet.

(vho)

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