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Offensiv-Cup: Schiedsrichter souverän im „Hexenkessel“

Unmittelbar vor Anpfiff des Endspiels bat Recep Akcura die Finalisten zu sich und appellierte nochmals nachdrücklich an deren Vernunft. Immerhin stand wie in jedem Jahr auch bei der 32. Auflage des Leberecht-Turniers der gute Zweck im Vordergrund.
Axel Wintermeyer (CDU), Chef der Hessischen Staatskanzlei, übergab den Schiedsrichtern Sebastian Klawonn, Phillip Reich, Recep Akcura und Bagdad Moukhtari (von links) Präsente. Foto: Marcel Lorenz Axel Wintermeyer (CDU), Chef der Hessischen Staatskanzlei, übergab den Schiedsrichtern Sebastian Klawonn, Phillip Reich, Recep Akcura und Bagdad Moukhtari (von links) Präsente.
Kriftel. 

Unmittelbar vor Anpfiff des Endspiels bat Recep Akcura die Finalisten zu sich und appellierte nochmals nachdrücklich an deren Vernunft. Immerhin stand wie in jedem Jahr auch bei der 32. Auflage des Leberecht-Turniers der gute Zweck im Vordergrund. Und glücklicherweise kamen die Spieler seiner Bitte nach und verhielten sich, mit einer kleinen Ausnahme, als der Höchster Volkan Burakcin etwas sorglos in den Eddersheimer Schlussmann Frederick Hiebinger rauschte, wie tadellose Sportsmänner. Aber auch hier intervenierte der routinierte Referee und entschärfte im ersten Offensiv-Cup-Finale unter seiner Leitung sofort die Situation.

Dabei hätte der Unparteiische von Türk Hattersheim um ein Haar das Turnier absagen müssen – und zwar aus höchst erfreulichen Gründen. Denn der Gruppenliga-Schiedsrichter wurde zum zweiten Mal Vater. Den Sprössling brachte er kurzerhand, zusammen mit dem Rest der Familie, mit in die Halle, wo er einmal mehr eine souveräne Schiedsrichterleistung bot.

Zu seinem Gespann gehörten neben dem ebenfalls schon zu den alten Bekannten zählenden Bagdad Moukhtari (SG Bremthal) auch die beiden Offensiv-Cup-Neulinge Sebastian Klawonn (SG Hoechst) und Philipp Reich (Viktoria Kelsterbach). „Es war auf jeden Fall eine Herausforderung, in der Halle zu pfeifen. Das kennt man so ja nicht“, gestand Klawonn, der sich aber bei seinem Debüt in der Kreissporthalle gut verkaufte.

Kollege Reich konnte dem nur zustimmen. „Das ist schon etwas anderes“, erklärte er. Reich gab zu bedenken, seine Partien normalerweise vor deutlich weniger Zuschauern zu leiten: „Hier steht man unmittelbar vor 2000 Zuschauern. Ein richtiger Hexenkessel.“ Besonders beim hitzigen Duell zwischen Schwanheim und dem späteren Turniersieger Eddersheim wurde Reich auf die Probe gestellt. Doch obgleich der ruppigen Zweikämpfe, die gleich drei Zeitstrafen nach sich zogen, relativierte Reich: „Es ist normal, dass die Emotionen hochkochen.“ Es habe dennoch viel Spaß gemacht, die schwierige Partie zu leiten.

(rku)

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