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Fußball: Schwanheim will den Bann brechen

Der Konkurrenz konnte Angst und Bange werden. Nicht nur sportlich dominierten die Fußballer von Germania Schwanheim das Hallen-Vorbereitungsturnier in Sulzbach. Auch zahlenmäßig war der Verein aus dem Stadtwald überlegen.
Schwanheim setzt in Kriftel auf Neuzugang Ahmet Gök. Foto: Marcel Lorenz Schwanheim setzt in Kriftel auf Neuzugang Ahmet Gök.
Schwanheim. 

„Zuletzt hat der Sieger aus Sulzbach nie den Offensiv-Cup gewonnen“, meinte Tomas Pelayo auf die guten Vorzeichen angesprochen. Tatsächlich gewannen jüngst zum Beispiel der einstige Hessenligist FC Eschborn oder auch der FC Eddersheim in Sulzbach. In der Kreissporthalle gab es dann aber andere Sieger.

Der Trainer des aktuellen Tabellenzwölften der Verbandsliga Mitte durfte sich über den 3:2-Sieg im Finale nach 0:2-Rückstand gegen Eddersheim freuen. Hatte dieser doch unter besonderen Umständen stattgefunden. Kurzfristig waren die Schwanheimer für den FV Neuenhain eingesprungen. Eigentlich hatte lediglich die U 19-Hessenliga-Mannschaft der Germania einen offiziellen Startplatz. Weil sich auch diese in Sulzbach gut verkaufte und in Gruppe 2 auf Rang vier noch vor Gruppenligist SG Hoechst und Verbandsligist Viktoria Kelsterbach landete, könnte Pelayo seinen Offensiv-Cup-Kader aus den Besten von beiden Teams besetzen. „Wir werden in diesem Jahr keine Jungs aus der A-Jugend mitnehmen“, stellt der Chef der Germania aber klar. Obwohl die Schwanheimer mit ihrer Frischzellen-Kur 2017 gut fuhren, in Kriftel mit einer besseren U19-Mannschaft bis ins Halbfinale vordrangen und dort erst im Neunmeterschießen gegen Unterliederbach unterlagen, verzichtet Tomas Pelayo 2018 auf Hessenliga-Talente. „Wir haben dieses Mal genügend Qualität in der ersten Mannschaft dabei“, stellt er klar. Damit meint er die beiden Torhüter Dominik Koch und Nicolas Stilger genauso wie Stefan Enders, Michael Gorbunow, Johnny Nieto, Jan Uth, Dominik Schlee, Bahri Eyüp und Winter-Neuzugang Ahmet Gök. „Vom Prinzip her wollen wir es schon wie im letzten Jahr machen. Da haben wir uns gut präsentiert und den Zuschauern tollen Fußball geboten“, sagt Pelayo.

Wenn seine Mannschaft die Gruppe B mit TuRa Niederhöchstadt als Achter der Gruppenliga Wiesbaden und A-Liga-Tabellenführer DJK Hattersheim übersteht, ist in der K.-o.-Phase alles drin. „Da kann dann alles passieren“, weiß der Offensiv-Cup-erfahrene Coach, „entweder du spielst dich in einen Rausch oder es kommen negative Faktoren hinzu, die du nicht beeinflussen kannst, und es ist früh Schluss.“

Weil Tomas Pelayo schon immer ein Querdenker mit teils kontroverser, aber immer klarer Meinung war, wird er mit seinem Team alles daran setzen, das eingangs erwähnte, ungeschriebene Gesetz zu widerlegen. Vielleicht gewinnt dann 2018 doch der Sieger des Vorgeplänkels in Sulzbach auch den Offensiv-Cup …

(awo)

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