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Volleyball: TG Bad Soden: "Zu verlieren haben wir nichts"

In der 2. Liga Süd taumeln die Volleyballerinnen der TG Bad Soden dem Abstieg entgegen. Nach der klaren 0:3-Niederlage im Kellerduell beim SV Lohhof erwartet das Team von Trainer Stefan Bräuer am Sonntag die Roten Raben Vilsbiburg II.
Will mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Mannschaft unterstützen: Pamela Blazek (rechts, mit Anna Kunstmann). Foto: Marcel Lorenz Will mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Mannschaft unterstützen: Pamela Blazek (rechts, mit Anna Kunstmann).
Bad Soden. 

Das Schlusslicht steht unter Druck. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nun schon vier Zähler. Die TG Bad Soden benötigt dringend Punkte, um den Abstand auf den SV Lohhof zu verringern. Anfangen möchte das Schlusslicht damit am Sonntag (16 Uhr) in der heimischen Otfried-Preußler-Schule gegen die Roten Raben Vilsbiburg II.

Eine Spielerin, auf die es in dieser Phase ganz besonders ankommen wird, ist Pamela Blazek. Die Rückkehrerin gehört zu den wenigen erfahrenen Spielerinnen in der Mannschaft der TG Bad Soden. „Die Niederlage in Lohhof war natürlich ärgerlich, gerade weil es gegen einen direkten Konkurrent ging“, sagt die 33 Jahre alte Herbornerin.

Nach ihrer fast zweijährigen Pause heuerte die Polizistin vor dieser Saison wieder in Bad Soden an. Das hatte zwei Gründe: Zum einen war der Kontakt zur TG Bad Soden nie abgerissen. Zum anderen hat sie noch ein ehrgeiziges Ziel vor Augen: Alle vier Jahre findet nämlich die Polizei-Volleyball-Europameisterschaft statt. Als einzige Hessin wurde sie beim letzten Mal mit dem deutschen Team Zweite. 2019 steht die nächste Europameisterschaft auf dem Programm, da möchte Pamela Blazek nur zu gerne wieder dabei sein. Und da Mittelblockerinnen sowohl bei der deutschen Polizeiauswahl als auch bei der TG Bad Soden rar gesät sind, passte es auch mit ihrer Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, um sich auf Zweitliga-Niveau für die kommende EM anzubieten.

Die Situation der TG Bad Soden sei zwar schwierig, aber nicht ausweglos. Vor allem mental würden sich die Niederlagen bemerkbar machen. Pamela Blazek beschreibt die Pleite in Lohhof als „Dämpfer“, sieht aber weiterhin Potenzial in ihrem Team. „Für ein so junges Team ist es immer schwierig, wenn man nicht gewinnt. Wir verlieren aber nicht den Spaß“, erklärt Blazek. In dieser Phase ist sie als eine der erfahrensten Spielerinnen natürlich umso mehr gefordert: „Es ist die Aufgabe von uns Älteren, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Wir müssen uns da rauskämpfen. Noch ist nichts verloren. Es ist schwierig, aber machbar.“

Denn immerhin ist die Partie gegen die Roten Raben Vilsbiburg II am Sonntag erst das zweite Rückrundenspiel. „Zu Hause sind wir stark. Vilsbiburg ist aber ein Top-Team, das mit ausländischen Spielerinnen verstärkt wurde“, schätzt „Pam“, wie Pamela Blazek in Bad Soden genannt wird, die Ausgangslage vor dem ersten Heimspiel des neuen Jahres realistisch ein. Chancenlos sieht sie sich und ihre Mannschaftskolleginnen gegen die Roten Raben aber nicht: „Wir wollen Selbstvertrauen tanken, indem wir gut spielen. Gegen so einen Gegner können wir auch viel lernen. Zu verlieren haben wir nichts.“ (cn)

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