E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 20°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Handball-Oberliga: TSG Münster: Personalsorgen vor dem Spiel gegen den Hünfelder SV

Die Vorzeichen für die Oberliga-Handballer der TSG Münster sind vor dem wichtigen Spiel gegen den Hünfelder SV am Samstag (19 Uhr, Eichendorff-Halle) nicht die besten.
Münsters Trainer Jens Illner muss einige Ausfälle kompensieren. Foto: Marcel Lorenz Münsters Trainer Jens Illner muss einige Ausfälle kompensieren.
Münster. 

Nach dem Vorbereitungsturnier bei der TG Friedberg verschärfte sich die personelle Situation bei dem abstiegsbedrohten Oberligisten weiter. Bei einem Tempogegenstoß im Spiel gegen die HSG Mörlen wurde Kreisläufer Sebastian Frieman von hinten am Wurfarm angegangen und verletzte sich an der Schulter.

„Er wird definitiv ausfallen“, berichtete Trainer Jens Illner, „die endgültige Diagnose steht aber noch aus.“ Zudem steht Bastian Schwarz nicht im Kader. Der Torjäger der TSG Münster wurde am Blinddarm operiert, nachdem er sich einen Virus eingefangen hatte. „Er hat leicht mit Lauftraining begonnen. Ein Einsatz von ihm ist ausgeschlossen“, stellte Illner ernüchtert fest, „damit fehlen mir mein bester Torschütze und mein größter Pfeiler in der Abwehr. Aber Jammern hilft nicht. Wir müssen dieses Spiel unter allen Umständen gewinnen.“

Das Turnier in Friedberg war der Abschluss der laut Illner „durchwachsenen Vorbereitung“. Dort wurden die Münsterer Dritter, nachdem sie gegen den Liga-Konkurrenten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II nach einer guten Leistung knapp verloren und als Zweiter ins Halbfinale eingezogen waren. Dort hatten sie gegen die erheblich verbesserte Mannschaft der TSG Bürgel keine Chance.

Heute hofft Illner, alle verfügbaren Spieler im Training zu haben. Nico Schreiber wird komplett im Oberliga-Team bleiben, Dominik Reindl wird im Rückraum aushelfen. Jonas Höllebrand hat nach seinem schweren Daumenbruch erste Versuche im Training mit dem Ball gemacht und wird zumindest auf der Bank sitzen. Erfreulich für Illner ist, dass Lars Nickel nach seinem Auslandssemester in Litauen wieder zur Verfügung steht – auf den Positionen, die auch Sebastian Frieman spielt. Und Moritz Völlger soll auf der rechten Angriffsseite den Rückraum verstärken.

Illner bleibt optimistisch: „Ich habe klare Worte an die Mannschaft gerichtet. Jeder Punktverlust aus den Heimspielen gegen Hünfeld und Vellmar wäre fatal. Ich erwarte von der Mannschaft ein Signal, dass sie zeigt, dass sie nicht absteigen will.“ Das hatte ihm in der Vorbereitung angesichts einiger urlaubsbedingter Ausfälle gefehlt. Daher ist er gespannt, wie seine Spieler auf diese Worte reagieren werden.

Hünfeld hat laut Illner auf der zentralen und linken Rückraumposition zwei gute Akteure. „Sie sind nicht berechenbar und daher sehr unangenehm zu spielen. Ich hoffe, dass wir mit der offensiven Deckung zurechtkommen. Die Mannschaft muss diese unangenehmen Zweikämpfe annehmen und die Bereitschaft haben, sich wehzutun“, erklärt Illner, der nochmals fordert: „Wir müssen diese Spiele gewinnen. Wenn wir gewinnen, können wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Ich hoffe, dass die Spieler wissen, um was es geht, sonst wird es sehr unangenehm.

(vho)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen