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Volleyball: Vorfreude bei Kriftel

Am Samstagabend steigt in der Weingartenhalle das absolute Topspiel der 3. Liga Süd: Die Volleyballer der TuS Kriftel empfangen um 20 Uhr als Tabellenzweiter den Spitzenreiter TSV Mimmenhausen.
Der Block muss am Samstag – wie hier bei Fabian Dänke (links) und Florian Bonadt – bei den Kriftelern stehen. Foto: Marcel Lorenz Der Block muss am Samstag – wie hier bei Fabian Dänke (links) und Florian Bonadt – bei den Kriftelern stehen.
Kriftel. 

Die Vorfreude ist riesig: Durch konstant gute Leistungen hat sich die TuS Kriftel das mit Spannung erwartete Spitzenspiel gegen den Titelfavoriten Nummer eins hart erarbeitet. Die Mannschaft von Tim Schön liegt drei Punkte hinter dem Ligaprimus Mimmenhausen und könnte mit einem Sieg zumindest nach Punkten gleichziehen. Die Gäste würden zwar auch nach einem 3:0-Erfolg der Krifteler an der Spitze bleiben, wären aber nur zwei Sätze besser.

„So eine Situation ist doch toll. Ich bin sehr zufrieden, was wir in den letzten drei Monaten geleistet haben“, sagt Tim Schön. Damit spielt der Trainer auch auf die Langzeitausfälle von Leistungsträgern wie Sebastian Ruhm oder Dennis Kemmerer an. Dafür sprangen Nachwuchstalente wie Tobias Thiel und Marius Büchi in die Bresche. Derzeit fällt nur Florian Ruhm als Libero aus. Nach der Winterpause übernahm zunächst der genesene Sebastian Ruhm die Position seines Zwillingsbruders. Zuletzt glänzte aber der am Daumen verletzte Felix Blume als Libero. Wer am Samstagabend auf dieser Position auflaufen wird, ließ Tim Schön offen.

Die TuS Kriftel setzt gegen den TSV Mimmenhausen auf die Heimstärke. Seit über einem Jahr ist das Team in der Weingartenhalle ungeschlagen. Das soll gegen Mimmenhausen so bleiben. Das wäre das Titelrennen offener denn je. Für die Gäste spricht die Erfahrung. Zahlreiche Spieler waren schon höherklassig aktiv. Kriftel setzt dagegen auf die Talente aus der eigenen Jugend, die nun schon mehrere Jahre gemeinsam spielen und eine verschworene Gemeinschaft bilden.

Trainer Tim Schön hofft, dass seine Mannschaft weiterhin so unbekümmert auftritt wie bisher. „Wir dürfen uns keinen Stress machen. Natürlich soll die Motivation hoch sein, doch keiner soll verkrampfen. Wir wollen ganz locker aufspielen und werden Mimmenhausen ärgern, so weit es geht. Von der Erfahrung her sind sie uns aber voraus“, erklärt Tim Schön.

Mimmenhausen sei zwar weiterhin der Favorit, doch mit der etwa vierstündigen Anreise müsse der Gegner erst einmal klar kommen. „Natürlich wollen wir unsere weiße Weste zu Hause behalten“, stellt Schön klar.

Wie sein Team in der 3. Liga derzeit dasteht, sei „mega“. Mit einem Heimsieg wäre aber der Titel wieder in Reichweite. „Wir wollen die Meisterschaft spannend machen“, hofft Schön am Samstagabend auf eine „volle Hüte“ gegen den Spitzenreiter.

(cn)

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