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Leichtathletik: TV Groß-Gerau erneut die Nummer eins

Ein bemerkenswerter Erfolg: Zum sechsten Mal in Serie tragen die Athleten des TV Groß-Gerau bei der zum 14. Mal durchgeführten Cup-Wertung den Sieg davon.
Der TV Groß-Gerau hat auch 2017 den Polar-Phönix Schüler- und Jugendcup des Leichtathletik-Kreises Groß-Gerau gewonnen. Mit der LG Rüsselsheim war den Kreisstädtern jedoch erstmals ein Verein beim Kampf um den Gesamtsieg dicht auf den Fersen. Im Bild ist Katharina Scheele vom Siegerteam des TV Groß-Gerau bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften zu sehen. Der TV Groß-Gerau hat auch 2017 den Polar-Phönix Schüler- und Jugendcup des Leichtathletik-Kreises Groß-Gerau gewonnen. Mit der LG Rüsselsheim war den Kreisstädtern jedoch erstmals ein Verein beim Kampf um den Gesamtsieg dicht auf den Fersen. Im Bild ist Katharina Scheele vom Siegerteam des TV Groß-Gerau bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften zu sehen.
Rüsselsheim. 

Ehre, wem Ehre gebührt: Zum 14. Mal bereits verlieh der Leichtathletikkreis Groß-Gerau anlässlich der Kreis-Hallenmeisterschaften der Jugend in Rüsselsheim den Polar-Phönix Schüler- und Jugendcup. Und auch für die Saison 2017 konnte sich der TV Groß-Gerau – zum sechsten Mal en suite – an die Spitze der zwölf Vereine im Kreis Groß-Gerau beim Polar-Phönix Schüler- und Jugendcup setzen. Jedoch verkürzte die LG Rüsselsheim den Abstand zum Seriensieger, der bisher jeweils mehr als doppelt so viele Punkte wie der Zweitplatzierte hatte.

828 Punkte sammelte der Kreisstadtverein bei den Kreis- und Südhessischen Meisterschaften der Altersklassen U12 bis U20 in der vergangenen Saison. Die LG Rüsselsheim schob sich dank einer enormen Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 727 Zählern vom vierten auf den zweiten Platz. Mit etwa der Hälfte der Punkte des Zweitplatzierten wurde die LG Mörfelden-Walldorf (365) erneut Dritter und führt damit das breite Mittelfeld an, das bis Platz acht reicht. Was die Ränge neun bis zwölf angeht, kann sich die Situation schon im nächsten Jahr wieder ändern, wie man am Beispiel der SKV Nauheim oder des TV Gustavsburg gut erkennen kann.

Die Meisterschaften der U8 und U10 wurden separat als Kinderleichtathletik-Liga gewertet und flossen nicht in die Wertung mit ein.

U12 und U14 punkten stark

2017 wurden rund 20 Prozent mehr Punkte gegenüber dem vorherigen Jahr vergeben. Den größten Anteil an der verstärkten Punkteausbeute hatten die männliche U12 und U14. Im Gegenzug verzeichnete die männliche Jugend U18 und U20 einen deutlichen Rückgang. Der gleiche Trend lässt sich auf die Schülerinnen und weibliche Jugend übertragen – jedoch in abgeschwächter Form.

Nachdem die Zahl der aktiven Vereine im Jahr 2014 von 18 auf 14 gesunken war, blieb die Zahl 2015 konstant, 2016 gingen noch 13 Vereine in die Wertung ein, 2017 waren es nun noch zwölf.

Der TV Groß-Gerau konnte auch durch seine starke Jugendmannschaft punkten, während bei vielen Vereinen die Schüler nur bis zur Altersklasse U16 vorhanden sind. „Aufgrund der Vielzahl von National- und Hessenkaderathleten in unserem Verein ist es uns jedoch nicht mehr möglich, bei den Kreismeisterschaften stets an den Start zu gehen und damit für die Liga Punkte zu sammeln“, sagt TVGG-Trainer Dr. Dierk Feyerabend.

TVGG durch LGR motiviert

So hat beispielsweise der Deutsche Meister Oskar Schwarzer viele Pflichtwettkämpfe und Meetings, so dass er mit seinen Kräften haushalten muss und nicht mehr an jedem Wettkampf teilnehmen kann. Obendrein läuft er mangels Konkurrenz im Kreis keine 800 Meter, sondern geht eher ohne Siegchance über die 100 oder 200 m an den Start. „Und die Hessenmeistertitel, von denen wir 2017 ganze 21 sowie die zwei Süddeutschen- und Deutschen Meistertitel gewinnen konnten, gehen ja nicht in die Wertung ein. Wir sind jedoch auch in dieser Saison voll motiviert, gerade durch den enger gewordenen Abstand durch die LG Rüsselsheim“, sagt Feyerabend.

Bei der Wertung wurden alle Ergebnisse, die die Schüler und Jugendlichen der Altersklassen U12 bis U20 eines Vereins innerhalb einer Saison bei Kreis- und Südhessischen Meisterschaften erreichten, gewertet. Pro Jahrgang konnten je Verein zwei Athleten Punkte sammeln. Und das ist es auch, was der Kreisvorstand mit der Einführung der Pokalwertung vor 15 Jahren erreichen wollte: Dass in der Individualsportart Leichtathletik der Zusammenhalt gestärkt wird, denn beim Polar-Phönix Cup zählt die Leistung eines jeden Einzelnen – und nicht nur die der Besten. mfy

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