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Handball: Wie die HSG MainHandball in der Liga mitspielen will

Von Großer Handball-Sport war es zwar nicht, den die Damen der HSG MainHandball in der Saison 2017/18 zelebrierten. Trotzdem reichte es für das Team des Trainer-Bruder-Duos Benjamin/Daniel Rossmeier am Ende zum Ligaverbleib.
Auf sie hält MainHandball-Trainer Wenzel große Stücke: Nachwuchskraft Kaltrina Peci (li.).	Archivfoto: Krämer Foto: Uwe Kramer Auf sie hält MainHandball-Trainer Wenzel große Stücke: Nachwuchskraft Kaltrina Peci (li.). Archivfoto: Krämer
Raunheim. 

Raunheim. Den vorletzten Tabellenplatz sicherte sich die Spielgemeinschaft aus Raunheim, Flörsheim und Kelsterbach mehr durch eine gute Moral und einen ordentlichen Endspurt, als durch konstante bezirksoberligareife Leistungen. „Gefühlt war das trotzdem besser, als es die Statistik mit 21 Niederlagen aus 26 Spielen aussagt“, meint Klaus Wenzel.

Der neue Trainer freut sich nach dem Liga-Verbleib, der allerdings nur durch den Relegationssieg und den nachträglichen Aufstieg der TSG Oberursel II gelingen konnte, auf die kommende Runde. „Wir sind voller Vorfreude und werden bis Mitte September auch durchtrainieren“, stellt er klar. Wenzel scheint den besonderen Teamgeist bei der Spielgemeinschaft schon verinnerlicht zu haben. „Wir wollen neu angreifen“, stellt der Chefcoach klar.

Dafür lässt er seine neu formierte Mannschaft gleich zwei Kurz-Trainingslager und mehrere Testspiele absolvieren. Mit Talea Meierhöfer, die als Torfrau zur Bundesliga-Reserve von Mainz-Bretzenheim wechselte, und Bianca Ruppert, die es zu Liga-Konkurrent Kriftel zog, verließen zwei Stammspielerinnen den Vorletzten der Vorsaison.

Bisweilen unterfordert

Zudem hörten zwei Spielerinnen aus privaten Gründen auf, zu denen auch Sarah Stenger gehört. „Wir müssen diese Lücke mit internen Spielerinnen schließen“, betont Wenzel im Bewusstsein der nicht vorhandenen finanziellen Möglichkeiten seines Vereins.

Nachdem die eigene weibliche A-Jugend die Qualifikation zur Oberliga verpasst hat, machen die MainHandballerinnen nun aus der Not eine Tugend. „In ihrer Bezirksoberliga wirkten unsere Jugendlichen teilweise unterfordert“, meint Wenzel, „deswegen werden wir gleich alle sechs, sieben Spielerinnen mit ins Damen-Training nehmen und sie auch in unserer Bezirksoberliga Erfahrungen sammeln lassen.“ Der Trainer traut nicht nur Kaltrina Peci, die schon gegen Ende der zurückliegenden Saison ihre Damen-Tauglichkeit unter Beweis gestellt hatte, sondern allen A-Jugendlichen zu, in der Damen-Mannschaft Fuß zu fassen.

Testspiel mit Kuriosum

„Sicher sollen sie aber auch ihr Jugendjahr nicht vernachlässigen, sondern auch dort spielen und eine Entwicklung nehmen.“ Im ersten Test gegen den TV Lorsch aus der Darmstädter Bezirksoberliga gab es ein 16:18. „Der Gegner hatte aber keine Torfrau, so dass wir kurzfristig Sophie Moths in deren Tor beordert haben. Sie hat so gut gehalten, dass wir nicht gewinnen konnten“, schildert der HSG-Coach die kuriose Situation.

In den nächsten Wochen werden Testspiele gegen Mainz-Gonsenheim, sowie ein weiteres Trainingslager – wahrscheinlich wieder in der Anne-Frank-Schule in Raunheim – absolviert, ehe es dann gegen Niederhofheim losgeht. „Wir haben schon an der Abwehrarbeit und auch an unseren Spielzügen im Angriff gearbeitet. Damit kann man sehr zufrieden sein. Einzig die Chancenauswertung war beim ersten Test gegen Lorsch nicht gut“, findet Klaus Wenzel doch noch Ansätze, um die nächsten Wochen und Monate bis zum Rundenstart mit sinnvollem Training zu füllen.

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