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Volleyball-Oberliga: Bad Vilbel verpasst Sieg gegen den Spitzenreiter

Auch im Rückspiel gehen die Bad Vilbeler Oberliga-Schmetterlinge gegen den Spitzenreiter leer aus. Für eine SSClerin traf die Umschreibung „schmerzliche Niederlage“ im Wortsinn zu.
Bad Vilbel. 

Im Spitzenspiel der Volleyball-Oberliga unterlagen die Damen des SSC Bad Vilbel II dem Tabellenführer 1. VC Wiesbaden III mit 2:3 (25:13, 22:25, 26:28, 25:17, 11:15) und fielen auf Platz vier. Die Revanche für das 1:3 im Hinspiel war ihnen somit nicht wirklich gelungen.

In der Startaufstellung mit Pia Nau (Zuspiel), Linda Feil (Diagonal), Laura Schulz, Lina Wullenweber (beide Außen), Christina Jadatz und Ruth Wagner (Mitte) sowie Lilia Heinrich als Libera starteten die Vilbelerinnen stark in den ersten Satz. Mit druckvollen Angaben – vor allem von Christina Jadatz – erspielte sich der SSC rasch zehn Punkte Vorsprung. Variables Stellungsspiel der Zuspielerin Pia Nau setzten ihre Angreiferinnen gekonnt um, so ging der erste Satz nahezu ohne Gegenwehr mit 25:13 an den SSC.

Im zweiten Satz schienen die Damen aus Wiesbaden erwacht und zeigten ihr ganzes Können. So entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst beim Stand von 16:17 konnten sich die Wiesbadenerinnen leicht absetzen, was auch durch einen Wechsel auf der Außenposition – Andrea Craatz kam für Laura Schulz – nicht mehr aufgeholt wurde. So mussten die Vilbelerinnen den Satz mit 22:25 abgeben.

Alles war wieder offen. Im dritten Durchgang wiederholte sich die hart umkämpfte Spielgestaltung des zweiten Satzes. Mal lagen die Damen des VC Wiesbaden III leicht vorne, mal waren beide Teams gleichauf, mal hatte der SSC das Sagen. Beim Stand von 24:23 sollte der erste Satzball für die Bad Vilbelerinnen sitzen. Das Glück war den SSC-Mädels jedoch nicht hold: Der Netzroller landete denkbar knapp auf der „falschen“ Spielfeldseite – und so war der Satz mit 24:24 wieder offen. Auf das 24:24 folgte bald ein 26:26, und trotz eines Wechsels auf der Diagonalen, Kate Taylor kam für Linda Feil, sollten die Gastgeberinnen den Satz mit 26:28 abgeben.

Jetzt galt es noch mal richtig auf- und den Spieß umzudrehen. Mit geänderter Aufstellung – Kate Taylor blieb für Linda Feil im Spiel – ging der SSC wieder ans Netz. Den vorherigen Satzverlust wollte man nicht auf sich sitzen lassen. Beim Stand von 12:12 kam Kate Taylor zum Aufschlag und ließ ihn sich dann nicht mehr nehmen. Punkt für Punkt wanderte bis zu einer 9-Zähler-Führung aufs SSC-Konto. Am Ende hieß es 25:17 für Bad Vilbel – 2:2-Satzausgleich, Tiebreak!

Kate Taylor verletzt

Das Spiel auf Augenhöhe schien sich zunächst fortzusetzen. Doch eine unglückliche Aktion am Netz hatte fatale Folgen für die stark spielende Kate Taylor. Sie verletzte sich so sehr am Knie, dass sie sofort ausgewechselt und der Notarzt gerufen werden musste. Jetzt wollten die Damen erst recht das Spiel entscheiden – für sich und für Kate. Doch der Schock über den Sturz der Kollegin saß tief bei der Vilbeler Mannschaft, was sich durch leichte Unkonzentriertheit im Stellungsspiel und zunehmendes Nachlassen des Drucks spürbar machte.

Mit 11:15 gab der SSC schließlich den Entscheidungssatz ab. Selbst der durch die nur knappe 2:3-Niederlage eingefahrene Punkt gegen den Tabellenersten konnte die Gemüter nicht erheitern. Jetzt heißt es, das spielerische Selbstbewusstsein aus diesem Duell mitzunehmen, um im kommenden Spiel gegen den Tabellennachbarn HTG Bad Homburg mit voller Dynamik aufs Feld zu gehen. gg

SSC Bad Vilbel II: Andrea Craatz, Linda Feil, Daniela Fritsch, Lilia Heinrich, Daniela Heyer, Lisa Hornung, Christina Jadatz, Pia Nau, Laura Schulz, Kate Taylor, Ruth Wagner, Lina Wullenweber.

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