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Volleyball: Brunner-Team Gastgeber, aber nicht Favorit

Derbys haben bekanntlich eigene Gesetze. Ein Beleg für diese These lieferte bereits das Hinspiel im vergangenen Oktober, als der schlechter Platzierte beim tabellarisch Besseren die Punkte einstrich. Wie wird es nun am morgigen Samstagabend sein?
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Karben. 

In ihrem ersten Heimspiel des Jahres wartet ein schwerer Brocken auf die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben in der Oberliga Hessen. So empfängt der Regionalliga-Absteiger am Samstag (19 Uhr) die 2. Mannschaft des SSC Bad Vilbel, die man in der Hinrunde Ende Oktober überraschend im Tiebreak bezwungen hatte.

An der Tabellensituation der beiden Teams hat sich seither nur wenig geändert. Bad Vilbel – zuletzt strahlender 3:2-Bezwinger des Tabellendritten HTG Bad Homburg – rangiert weiterhin auf Platz vier, Karben steht an siebter Position. Allerdings ist der Punktabstand deutlich angewachsen: auf inzwischen acht Zähler.

Und die TG-Damen haben auch diesmal das Handikap, nur mit einem schmalen Kader von acht oder neun Spielerinnen antreten zu können. Nach Einschätzung von Karbens Trainer Thomas Brunner „etwas Besserung – allerdings fehlen einmal mehr wichtige Spielerinnen. Das bedeutet wiederum Umstellungen auf zentralen Spielpositionen. Trotzdem werden unsere Damen alles geben in dem Derby, und wir hoffen, mit der Unterstützung der Fans und Zuschauer, eine gute Leistung zeigen zu können.“

Während der SSC mit zwei besonders schweren Spielen ins neue Jahr gestartet ist, dem Tabellenführer 1. VC Wiesbaden III mit 2:3 unterlag, gegen den Dritten Bad Homburg aber mit 3:2 die Oberhand behielt, gab es für die TG einen klaren 3:0-Sieg gegen die HVV-Auswahl und – mit arg dezimiertem Kader – eine 1:3-Niederlage gegen den TV Waldgirmes II.

Angesichts der aktuellen Tabellensituation schlüpfen die Bad Vilbelerinnen auch dieses Mal sicherlich in die Favoritenrolle, und die TG, die Ende Oktober bei ihrem Sieg in Bad Vilbel immerhin elf Spielerinnen einsetzen konnte, hat eine weniger gute Ausgangsposition als vor dem Hinspiel. An Motivation wird es auf beiden Seiten nicht mangeln.

Die Vilbelerinnen liegen mit 25 Punkten gleichauf mit der HTG Bad Homburg und nur zwei Punkten hinter dem Tabellenzweiten VfL Marburg – schauen also nach oben. Die Karbenerinnen hingegen mit ihren derzeit 17 Punkten dürfen einerseits den Anschluss an die FSV Bergshausen (20 Punkte) an sechster Position nicht verlieren, müssen sich aber andererseits auch vor dem TV Waldgirmes II (16) hüten. Beide Tabellennachbarn haben am Wochenende allerdings ebenfalls keine leichtes Programm: Waldgirmes empfängt Tabellenführer 1. VC Wiesbaden III, Bergshausen muss zur TG Naurod, derzeit Fünfter. gg

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