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Eishockey: Die Piraten kommen: Rote Teufel erwarten Team der Stunde

Die Wochenendgegner sind aus ganz besonderem Holz. Kein Grund jedoch für Bad Nauheims Trainer Petri Kujala, von vornherein klein beizugeben.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild
Bad Nauheim. 

Heute leichter, am Sonntag krasser Außenseiter. Auf das DEL 2-Eishockeyteam der Roten Teufel Bad Nauheim (siehe auch Bericht auf Seite 25) warten mit den Eispiraten Crimmitschau und SC Riessersee zwei Hammer-Aufgaben, gegen zwei Widersacher, die in der Tabelle besser stehen und die aktuell einen Lauf haben. „Aber wir sind auch gut drauf, müssen nur auf uns schauen. Dann ist auch an diesem Wochenende etwas zu holen“, betont Trainer Petri Kujala.

Die Eispiraten Crimmitschau, die heute um 19.30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion gastieren, sind die Überraschungsmannschaft der Saison. Vergangene Runde konnten sich die in den Playdowns von den Roten Teufeln bezwungenen Westsachsen auf den letzten Drücker knapp gegen die Starbulls Rosenheim retten, heuer liegen sie auf Rang sieben, zehn Punkte vor Bad Nauheim. Crimmitschau gewann sechs der sieben letzten Spiele, aus den letzten drei Begegnungen holten die Eispiraten das Punktemaximum von neun Zählern.

Der Abstand zu den Teams dahinter ist nicht so komfortabel, um sich eine Nullnummer am Wochenende leisten zu können. Jeder Punkt zählt. Dass am Sonntag um 17 Uhr beim heimstarken Tabellenzweiten SC Riessersee (41 der 51 möglichen Punkte auf eigenem Eis) etwas zu holen sein würde, ist eher unwahrscheinlich. Dass sie die Eispiraten auch in der aktuellen Runde schlagen können, wissen die Roten Teufel sehr wohl: im Kurpark mit 6:1, in Crimmitschau 2:1. Erfreulich, dass die Liste der Ausfälle kürzer wurde. Neben dem Langzeitverletzten Jan Gurycahl fehlen nur noch Marc Kohl (Bänderverletzung), Max Brandl (Knöchelbruch) und Dusan Frosch (Schulterverletzung). Zurück im Team sind Andreas Pauli und Noureddine Bettahar. „Dadurch kann ich vier gute Reihen stellen“, freut sich Kujala.

(löf)

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