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Groß-Karbensiegt überraschend deutlich gegen HTG Bad Homburg

Die Volleyballdamen von TG-Trainer Thomas Brunner warten beim besser platzierten Gastgeber im Taunus mit einer reifen Teamleistung auf. Ein Sonderlob erhält eine Karbenerin für ihr überragendes Aufschlagsspiel.
Ausgelassene Freude bei der TG Groß-Karben nach dem 3:0-Coup in Bad Homburg. Unser Foto zeigt die TG-Damen (v. li.): Pakize Saglik, Diana Jehner, Bruna Tocantins de Lima, Susanne H. Elina Stelten, Julia Stein und Gioia Frey. Foto: Horst O. Halefeldt Ausgelassene Freude bei der TG Groß-Karben nach dem 3:0-Coup in Bad Homburg. Unser Foto zeigt die TG-Damen (v. li.): Pakize Saglik, Diana Jehner, Bruna Tocantins de Lima, Susanne H. Elina Stelten, Julia Stein und Gioia Frey.
Karben. 

Dieses Mal haben sie ihre Chancen genutzt: Die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben kehrten am Samstagabend in der Oberliga Hessen als strahlende 3:0 (26:24, 25:18, 25:19)-Siegerinnen von ihrem Auswärtsspiel gegen den bisherigen Tabellendritten HTG Bad Homburg zurück. Nach einem hart umkämpften ersten Satz ließen sie eine souveräne Vorstellung folgen und stehen mit jetzt 20 Punkten auf ihrem Konto weiter auf Platz sieben. Derweil musste sich die HTG vom SSC Bad Vilbel II überholen lassen, auch wenn dieser gegen die HVV-Auswahl „nur“ 3:2 siegte. Ungefährdeter Spitzenreiter der Oberliga bleibt der 1. VC Wiesbaden III, der im Spitzenspiel beim Zweitplatzierten VfL Marburg mit 3:0 obenauf blieb.

Der erste Punkt im Bad Homburger Feri-Sportpark ging an die Gastgeberinnen. Dann aber zeigten die Karbenerinnen, dass sie die Vorgabe ihres Trainers Thomas Brunner – „den ersten Satz möglichst nicht verschlafen“ – umsetzen wollten, und gingen mit 4:2 in Führung. Zwei tolle Aufschläge von Tatjana Metz später stand es sogar 6:2. Auszeit Bad Homburg. Die zeigte Wirkung. Bei 7:7 Ausgleich: Auszeit Karben. Danach die TG wieder in Front. Und so ging es weiter. Mal lag das eine Team vorn, mal das andere. Bei 23:23 stand der Satz auf des Messers Schneide. Auf beiden Seiten des Netzes machte sich Nervosität breit: Aufgaben landeten im Netz oder im Aus. Zwei Fehler auf Seiten der HTG brachten das Ende: ein glückliches, aber nicht unverdientes 26:24 für die TG.

Der Satzgewinn hatte Folgen. Die Karbenerinnen spielten fortan mit großem Selbstvertrauen weiter, erarbeiteten sich im zweiten Satz früh eine Führung und bauten diese bis auf 10:5 aus, während Bad Homburg immer mehr Fehler produzierte. So gelang es den Gastgeberinnen nicht mehr, Anschluss zu finden, sondern nur noch zeitweise den Rückstand auf drei Punkte zu verkürzen. Nach einer Auszeit beim Stand von 22:18 setzten die Gäste zum Schlussspurt an und entschieden den Satz deutlich mit 25:18 zum 2:0 für sich. Ein Auswärtspunkt war der TG damit sicher.

Einmal so richtig in Schwung wollten sie aber mehr. Sie machten dort weiter, wo sie in Satz zwei aufgehört hatten. Beim Stand von 14:6 schienen sie schon auf der Siegerstraße. Dann raffte sich die HTG noch einmal auf und schaffte es, ihren Rückstand bis auf 15:16 zu verkürzen. Aber die TG ließ sich selbst davon nicht beirren. Bei 22:17 hatte sie wieder fünf Punkte Vorsprung, und der reichte, um den Satz und das Spiel mit dem zweiten Matchball zu beenden: 25:19 und 3:0.

Die Karbener Spielerinnen tanzten nach diesem Coup ausgelassen, Trainer Brunner strahlte vor Freude und der Vereinsvorsitzende Martin Menn nicht weniger. Nüchtern analysierte Brunner: „Es war eine sehr gute Teamleistung, allerdings kam uns die HTG auch etwas entgegen mit einer deutlich höheren Eigenfehlerquote. Bei der Aufgabe und Annahme waren wir besser als die HTG. Insbesondere Tatjana Schaus hat überragend aufgeschlagen.“ Und er sah trotz des beeindruckenden Erfolgs noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Am zweiten Pass bei ungenauer Annahme oder Abwehr, der nicht von der Zuspielerin kommt, müssen wir dringend im Training arbeiten. Es gilt gegen Wehlheiden nachzulegen.“ Vor dem Heimspiel gegen die Nordhessinnen am 17. Februar hofft er in den nächsten zwei Wochen zudem auf mehr Trainingsbeteiligung. gg

TG Groß-Karben: Bruna Tocantins de Lima, Diana Jehner, Gioia Frey, Ina R., Pakize Saglik, Tatjana Metz, Julia Stein, Elina Stelten, Susanne H.

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