E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 17°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Eishockey: Rote Teufel sind vor Weißwasser gewarnt

Auf jeden Fall wollen die Roten Teufel Bad Nauheim das neue Jahr in der DEL 2 besser anfangen, als das alte ausgeklungen ist. Mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) verloren die Kurstädter am vorletzten Tag 2017 beim ESV Kaufbeuren.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild
Bad Nauheim. 

Auf jeden Fall wollen die Roten Teufel Bad Nauheim das neue Jahr in der DEL 2 besser anfangen, als das alte ausgeklungen ist. Mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) verloren die Kurstädter am vorletzten Tag 2017 beim ESV Kaufbeuren.

Zum Auftakt 2018 wollen sie morgen in Weißwasser wieder etwas Zählbares ergattern. Ein schweres Unterfangen. Die hinten diszipliniert stehenden Lausitzer Füchse haben erst vergangenen Donnerstag mit dem Sieg in Frankfurt ihre Klasse bewiesen. Und den bislang einzigen Vergleich in dieser Saison haben die Roten Teufel daheim verloren (1:2). Letzte Runde gelangen den Badestädtern in Ostsachsen zwei Siege – aussichtslos ist das Unterfangen in der Lausitz also nicht.

Die Leistung, die die Roten Teufel in Kaufbeuren zeigten, stimmt optimistisch. „Wir haben gut angefangen, ab dem zweiten Drittel hat Kaufbeuren aber viel Druck gemacht. Den Push am Ende konnten wir nicht mehr in Zählbares ummünzen“, kommentierte Trainer Petri Kujala die erste Auswärtsniederlage nach vier vorangegangenen Auswärtstriumphen in Folge.

Die Gäste starteten furios, durften nach nur elf Sekunden schon erstmals in Überzahl spielen. Ihre beste Chance zur Führung besaßen Eric Meland (4.) und Dusan Frosch (5.),die in bester Position an Torwart Stefan Vajs scheiterten. Der starke Felix Bick wehrte einige Schüsse ab, ehe er in Unterzahl gegen Joe Lewis kapitulieren musste. Entlastung beim immer energischeren Druck der Allgäuer verschaffte meistens die erste Reihe, die auch das glückliche 1:1 besorgte: Cody Sylvester traf von hinten mit der Scheibe den Keeper, den Abpraller verwertete Meland (14.).

Das zweite Drittel startete mit einer unglücklichen Aktion, als Meland in hohem Tempo Vajs unbeabsichtigt mit dem Ellenbogen am Kopf traf, der leicht benommen liegen blieb und kurz darauf mit Nackenschmerzen ausschied. Die folgende Überzahl und eine weitere Strafzeit überstand der Gast schadlos. In der Folge gab es auf beiden Seiten mehr Checks als gute Aktionen. Es war schließlich eine Einzelleistung durch Steven Billich, der einen guten Move von hinter dem Tor hinlegte, so dass Florian Ketterer den Rebound zum 2:1 über die Linie drückte.

Zu Beginn des dritten Abschnitts hatte Kaufbeuren die Vorentscheidung auf dem Schläger, doch Lewis scheiterte im Eins-gegen-Eins am starken Bick, der auch anschließend mehr im Blickpunkt stand als sein Gegenüber. Die Schlussoffensive wurde durch zwei Strafzeiten gegen die Hessen gestoppt. „Wir haben bis zum Ende gekämpft, aber Kaufbeuren war zu stark“, sagte Kujala. löf

Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen