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Theresa Wurm als Matchwinner

Frenetischer Applaus von 150 Zuschauern: Der SV Fun-Ball hält im Abstiegskampf der Eliteliga einen direkten Konkurrenten in Schach.
Sie drückte dem so wichtigen 4:3-Erfolg über den TSV Freystadt in beeindruckender Weise ihren Stempel auf: Theresa Wurm (SV Fun-Ball Dortelweil). Sie drückte dem so wichtigen 4:3-Erfolg über den TSV Freystadt in beeindruckender Weise ihren Stempel auf: Theresa Wurm (SV Fun-Ball Dortelweil).
Bad Vilbel. 

Beim SV Fun-Ball Dortelweil und dem TSV Freystadt wusste man: In diesem Spiel steht ganz viel auf dem Spiel. Bis dato punktgleich gegen den Abstieg aus der 1. Badminton-Bundesliga ankämpfend, trafen beide „Kellerkinder“ nun im direkten Duell in Bad Vilbel aufeinander. Vor 150 Zuschauern sollten die Fun-Baller nach mehr als drei Stunden mit einem 4:3 das bessere Ende für sich behalten – und dürfen nun erst einmal durchschnaufen.

Weiter spielten: 1. BC Beuel – 1. BV Mülheim 6:1, TV Refrath – TSV Freystadt 6:1, 1. BC Bischmisheim – TSV Trittau 4:3, 1. BC Beuel – 1. BC Wipperfeld 5:2, SC Union Lüdinghausen – TV Refrath 5:2, 1. BV Mülheim – TSV Neuhausen-Nymphenburg 7:0.
1. Bischmisheim 13 65:26 30
2. Beuel 15 72:33 30
3. Mülheim 14 60:38 24
4. Lüdinghausen 13 55:36 23
5. Trittau 14 51:47 21
6. Refrath 14 52:46 18
7. Wipperfeld 13 40:51 12
8. Dortelweil 13 31:60 9
9. Freystadt 14 28:70 8
10. Neuhausen 13 22:69 5

Dortelweils 1. Herrendoppel Benz/Heinz zeigte sich wieder einmal in Topform und ließ ihren Gegnern keine Chance. Pistorius/Pietryja mussten sich den stark aufspielenden Fun-Ballern mit 4:11, 8:11, 7:11 geschlagen geben. Auch das Damendoppel Horbach/Volkmann legte einen guten Start hin und behielt gegen Kunkel/Moore in den ersten beiden Sätzen mit 11:8, 12:10 die Oberhand. Die 2:0-Satzführung reichte am Ende aber nicht für einen Sieg. Die Gäste steigerten sich, angelten sich die Sätze drei und vier – und dann auch noch den entscheidenden fünften zum 1:1-Ausgleich.

Ebenfalls im fünften Satz entschied sich auch das 2. Herrendoppel mit Geburtstagskind Peter Lang und dem malaysischen Neuzugang Yogendran Krishnan. Die beiden lieferten sich mit Roth/Waffler ein spannendes Duell, das die Zuschauer mächtig begeisterte. Der Kampfgeist wurde mit einem 3:11, 11:9, 11:8, 7:11, 11:6-Sieg und der Dortelweiler 2:1-Führung belohnt.

Zeitgleich lief das 1. Herreneinzel, in dem sich David Peng und der ehemalige Nationalspieler Lukas Schmidt gegenüberstanden. Peng konnte nicht ganz an seine hervorragenden Ergebnisse der letzten Spiele anknüpfen und verlor in drei Sätzen – Ausgleich zum 2:2.

Theresa Wurm behielt im Dameneinzel die Nerven gegen die finnische Olympia-Starterin Nanna Vainio und fand nach zwei verlorenen Sätzen (9:11, 6:11) ihren Rhythmus. Die beiden nachfolgenden Durchgänge gingen überraschend klar an Wurm – erneut kam es zum Entscheidungssatz. Auch hier bewies Wurm starke Nerven. Sie holte einen 2:6-Rückstand auf und holte sich den Satz mit 11:9. Damit stand es 3:2 für Dortelweil. Die Freude im Publikum war groß, denn damit war den Kurstädtern schon mal ein Punkt sicher. „Theresa wurde für ihre starke Leistung endlich mal belohnt und ist der Matchwinner der Partie“, lobte Fun-Ball-Teamchef Klaus Rotter.

Auch Alex Langm englischer Meister, musste im 2. Herreneinzel gegen Hannes Gerberich über die volle Distanz gehen. Nach längerer Verletzung wieder in ansteigender Form, gewann Lane nach wechselvollem Verlauf mit 11:4, 7:11, 11:7, 7:11, 11:4 und sicherte den Dortelweilern unter tosendem Applaus das 4:2. Der Sieg war dem SV Fun-Ball damit sicher.

Im abschließenden Mixed wurde es noch einmal hochspannend, da die Gäste aus Bayern wenigstens einen Punkt mitnehmen wollten. Horbach/Krishnan – erstmals zusammenspielend – trafen auf den deutschen Nationalspieler Johannes Pistorius und die englische Nationalspielerin Jenny Moore. Nach einem 7:11 im ersten Satz mussten die beiden auch den zweiten (10:12) denkbar knapp abgeben. Der dritte war an Spannung kaum zu überbieten – mit Happy End für Freystadt (14:15) – aber zum 4:3-Endstand für Dortelweil.

Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg wird der Gegner im nächsten Heimspiel der Dortelweiler am Dienstag, 27. Februar, sein, bei dem es für das Team um Kapitän Peter Lang um weitere Punkte für den Klassenerhalt geht. gg

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