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Volleyball: „Tulpen“ blühen im Saarland in den schönsten Farben

Kassel kann kommen: Mit einer Bestätigung der Leistung, die dem SSC einen Überraschungspunkt im Saarland beschert hat, darf er dem anstehenden Hessenduell zuversichtlich entgegenblicken.
Wie einen Sieg bejubeln die Damen des SSC Bad Vilbel den Punktgewinn durch die knappe Niederlage in Holz. Foto: Babs mobile Fotografie Wie einen Sieg bejubeln die Damen des SSC Bad Vilbel den Punktgewinn durch die knappe Niederlage in Holz.
Holz. 

Mit einer knappen 2:3-Niederlage beim Saarland-Vertreter proWIN Volleys TV Holz sind die Volleyballdamen des SSC Bad Vilbel in der Dritten Liga Süd in die Rückrunde gestartet. Jene Fünf-Satz-Niederlage (25:21, 18:25, 25:21, 21:25, 13:15) beim bisherigen Tabellenzweiten beschert dem Team von SSC-Trainer Christoph Haase den zehnten Saisonpunkt – ein in der Endabrechnung womöglich noch ganz wichtiger.

Nach einer kurzen Winterpause konnten die Bad Vilbeler Tulpen – mit zehn Zählern unverändert Achter – somit an die guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen und ein weiteres Teilchen im Klassenerhalts-Puzzle einsetzen. Für das am kommenden Samstag (19.30 Uhr) steigende wichtige Heimspiel gegen den TV Jahn Kassel (Tabellenneunter mit acht Punkten) scheint der SSC bestens gerüstet.

Nicht mit von der Partie waren im Saarland Bad Vilbels Außenangreiferin Nicole Wolf (krank) und Mittelblockerin Vanessa Koch (beruflich bedingt), was einen Engpass auf der Mittelposition bedeutete. Trainer Haase entschied sich für die Startaufstellung Schwarzlose, Pezer, Engelke, Pfeiffer, Garski, Koob sowie beide Liberas Hultsch (Annahme) und Wendling (Abwehr).

Koob über außen stark

Starke Aufschläge von Ornela Pezer und Jacqueline Garski führten zu einer schnellen 10:5-Führung des SSC. Gerade in der Annahme verriet Holz unerwartete Probleme. Beim SSC steuerte Youngster Franziska Koob mit hoher Durchschlagskraft über Außen die nächsten Punkte bei. Melissa Drewes und Jacqueline Pfeiffer wurden während des Satzes eingewechselt, das Team knüpfte nahtlos an die guten Leistungen an. Schnell ging der Satz mit 25:21 an die Tulpen.

Ähnlich die Anfangsphase des zweiten Satzes mit einer 7:3-Führung des SSC. Diesmal ließ sich die Heimmannschaft aber nicht unterkriegen und kämpfte sich in die Partie zurück. Holz konterte mit starken Angriffen über die Außenposition und einem verbesserten Aufschlag und holte sich den zweiten Durchgang mit 25:18 – zum 1:1-Satzausgleich.

Im dritten Satz wechselte Haase Catherine Thornton für Franziska Koob auf der Außenposition ein. Der Abschnitt war hart umkämpft und von starken Abwehraktionen geprägt, wollten doch die Tulpen mindestens einen Punkt aus dem Saarland mit nach Hause nehmen. Ab dem 20:20 waren es dann die Aufschläge von Jeannette Pfeiffer, die den Schlüssel zum Satzgewinn bedeuteten – platziert und mit viel Druck, da konnte Holz keine Gegenwehr mehr leisten.

Die Saarländerinnen ließen sich vom 1:2-Satzrückstand aber kaum beeindrucken, gewannen im vierten Satz immer mehr an Fahrt und zeigten mehr Stabilität in Annahme und Angriff. Trotz eines 0:7-Rückstands kämpften sich die Tulpen nochmal heran. Lobend hier die druckvollen Aufschläge von Franziska Koob, die zwar nicht zum Satzgewinn reichten, aber ihrem Team den nötigen Aufschwung für den Tiebreak gaben.

Dieser verlief ähnlich holprig. Seitens der Tulpen klappte zunächst gar nichts, bis Trainer Haase bei 3:9 eine Auszeit nahm und eine lautstarke Ansprache hielt. Pezer und Koob brachten die Tulpen im Block und Angriff zurück, Garski überzeugte im Aufschlag – und plötzlich war der 12:12-Ausgleich geschafft. Am Ende reichte es dann aber doch nicht zum Spielgewinn – der entscheidende Tulpen-Aufschlag rauschte fünf Zentimeter ins Aus, während Holz ein Ass schlug.

Wegweisendes Spiel

Christoph Haase zog nach dem tollen Punktgewinn durch die nur knappe 2:3-Niederlage hochzufrieden Bilanz: „Ich bin richtig stolz auf das Team. Das war eine starke Auswärtsleistung. Na klar, zwei Punkte wären besser gewesen, aber am Ende gehört auch das Quäntchen Glück dazu, und das hatte bei den beiden letzten Punkten eben Holz. Wir müssen jetzt weiter hart an uns arbeiten, um genau dieselbe Leistung und vielleicht noch eine Schippe mehr im Spiel am kommenden Wochenende gegen unseren direkten Tabellennachbarn Kassel zu bringen. Da geht es um sechs Punkte gegen den Abstieg.“

SSC Bad Vilbel: Julia Schwarzlose, Melissa Drewes, Jacqueline Pfeiffer, Jacqueline Garski, Ornela Pezer, Rebekka Engelke, Maike Wendling, Katrin Hultsch, Anna Laschewski, Catherine Thornton, Franziska Koob, Jeannette Pfeiffer. gg

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