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„Tulpen“ spekulieren auf Überraschung gegen SVS

So herrlich befreit jubeln würden die Bad Vilbelerinnen Vanessa Koch (rechts) und Anna Laschewski an diesem Wochenende sehr, sehr gerne. So herrlich befreit jubeln würden die Bad Vilbelerinnen Vanessa Koch (rechts) und Anna Laschewski an diesem Wochenende sehr, sehr gerne.
Bad Vilbel. 

Für die Volleyballdamen des SSC Bad Vilbel geht es an diesem Wochenende erneut vor eigenen Fans ans Netz. Zu Gast ist in der Dritten Liga Süd am morgigen Sonntag (15 Uhr) mit dem SV Sinsheim der aktuelle Tabellenzweite, der mit 28 Punkten/31:15 Sätzen bei nur minimalem Rückstand auf Tabellenführer VC Wiesbaden II (28/31:14) noch auf den Titelgewinn spekuliert.

Die von Christoph Haase trainierten Bad Vilbelerinnen, die zuletzt eine bittere 2:3-Heimniederlage gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten Hessenrivalen TV Jahn Kassel einstecken mussten, belegen mit 11 Punkten/17:31 Sätzen den achten Platz innerhalb des Elferfeldes, knapp vor Kassel (10 Punkte/20:31 Sätze) liegend.

Bad Vilbels Gäste aus Baden-Württemberg gewannen am letzten Spieltag zu Hause gegen den Tabellenletzten BSP MTV Stuttgart mit 3:1, nachdem sie das Hinspiel mit 3:0 gegen die Bad Vilbelerinnen gewonnen hatten. Da macht sich SSC-Trainer Haase nichts vor: „Alles andere als ein klarer Sieg der Damen aus Sinsheim wäre schon eine Überraschung.“

Beim SSC galt es zunächt ein wenig die Wunden zu lecken, die die Niederlage gegen Kassel nach Matchball hinterlassen hatte. Julia Schwarzlose: „So etwas darf uns eigentlich nicht passieren, denn wir waren obenauf und hatten gar keinen Grund dafür, verunsichert zu sein. Mund abputzen und weiter geht es, denn alles Klagen hilft ja nichts. Wir müssen schauen, ob wir wieder einen Überraschungspunkt gegen Sinsheim holen können.“

Im Vilbeler Kader vom Wochenende wird es einige Veränderungen gegenüber dem Kassel-Spiel geben. Nicole Wolf und Rebekka Engelke pausieren – dafür rutschen Jeannette Pfeiffer und Catherine Thornton in den Kader. Christoph Haase: „Wir sind in der Mitte dann nur mit zwei etatmäßigen Spielerinnen – Ornela Pezer, Vanessa Koch – unterwegs, aber eine ähnliche Situation hatten wir schon in Holz diese Saison. Da hat es gut geklappt.“

„Wichtig wird sein“, so Haase weiter, „dass wir erneut von Anfang an den Fight annehmen und uns nicht dem druckvollen Sinsheimer Angriffsspiel beugen, sondern unsererseits im Aufschlag druckvoll und im Angriff flexibel agieren. Wir haben es in den letzten Spielen auch gegen Wiesbaden, Holz und Waldgirmes gezeigt, dass wir gegen Teams, die deutlich vor uns stehen, gut spielen können. Darauf wird es jetzt auch wieder ankommen.“ gg

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