E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 24°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Arbeitsagentur: Integration von Flüchtlingen dauert länger

Ein Flüchtling aus Eritrea sitzt an einer Werkbank. Foto: Andreas Arnold/Archiv Ein Flüchtling aus Eritrea sitzt an einer Werkbank.
Frankfurt/Main. 

Trotz des brummenden Arbeitsmarktes in  Hessen rechnet die Arbeitsagentur noch mit sehr langen Integrationszeiten für viele Flüchtlinge. Erst nach 10 bis 15 Jahren werden 70 Prozent der in den Jahren 2014 bis 2016 aufgenommenen und arbeitsfähigen Flüchtlinge einen Job innehaben, wie der Chef der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Haupthindernisse seien nach wie vor nicht ausreichende Sprachkenntnisse und fehlende Berufsqualifikationen, beides die wichtigsten Ansatzpunkte für weitere Fördermaßnahmen wie Sprachkurse und Praktika.

Von ursprünglich rund 120 000 in Hessen zwischen 2014 und 2016 angekommenen Flüchtlingen werden seiner Einschätzung nach mittelfristig bis zu 45 000 Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, sagte Martin. Die übrigen seien zu jung oder zu alt zum Arbeiten oder erhielten schlicht keine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis. In diesem und im vergangenen Jahr haben nach Einschätzung Martins bereits jeweils bis zu 5000 Flüchtlinge eine Anstellung gefunden. Knapp 15 000 waren im November in Hessen arbeitslos gemeldet, Tausende weitere stecken in Förderkursen oder in der schulischen Ausbildung.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen