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Bahn will mit Aktionsplan Sturmschäden vorbeugen

Äste eines umgestürzten Baumes liegen vor dem Fenster eines liegen gebliebenen ICE. Foto: Steffen Weyer/Archiv Äste eines umgestürzten Baumes liegen vor dem Fenster eines liegen gebliebenen ICE.
Frankfurt/Main. 

Mit einem „Aktionsplan Vegetation” will die Deutsche Bahn Zugausfällen durch Sturmschäden vorbeugen. „Extremwetterlagen mit Auswirkungen auf das System Schiene haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen”, teilte die Bahn am Dienstag in Frankfurt mit. Schwere Stürme sorgten immer wieder für Zugausfälle oder Verspätungen sowie Schäden an Gleisen und Anlagen in Millionenhöhe. Um künftig den Baumbestand entlang der Gleisstrecken robust und widerstandsfähig zu halten, würden in den kommenden fünf Jahren zusätzliche 125 Millionen Euro für die Pflege und Kontrolle des Pflanzenbestandes zur Verfügung gestellt - zusätzlich zu der seit 2007 bereitgestellten Summe von jährlich 100 Millionen Euro.

Eine Inspektionsmannschaft mit mehr als 1000 Mitarbeitern soll zudem um bis zu 150 Forstarbeiter verstärkt werden. Als Teil des Aktionsplans sind Forstarbeiter im Einsatz, die Bäume entlang der Bahnstrecken auf Standfestigkeit und Sturmsicherheit überprüfen. Auf Basis dieser Daten soll ab Herbst zum Beispiel der Frankfurter Stadtwald entlang der Bahnstrecke durchforstet werden.

(dpa)
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