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Chinesen steigen bei Deutscher Bank ein

Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär aus dem Reich der Mitte: Der chinesische Mischkonzern HNA Group ist mit gut 3 Prozent bei den Frankfurtern eingestiegen, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Freitag hervorgeht. Nach aktuellem Stand ist die Beteiligung rund 750 Millionen Euro schwer.

„HNA sieht die Deutsche Bank als sehr attraktives Investment”, sagte ein Sprecher des chinesischen Konzerns auf Anfrage. Man wolle das Management als „Anker-Aktionär” unterstützen. HNA ist unter anderem in der Luftfahrt, im Tourismus und im Immobiliengeschäft aktiv.

„Wir begrüßen grundsätzlich jeden langfristig orientierten Investor”, betonte ein Sprecher der Deutschen Bank. Das Institut leidet unter teuren Rechtsstreitigkeiten und befindet sich momentan in der Neuausrichtung. Im Herbst vergangenen Jahres war der Aktienkurs aus Sorge vor einer zu dünnen Kapitaldecke auf ein Rekordtief gefallen, hat sich mittlerweile aber wieder ein Stück weit erholt.

Die Chinesen haben ihre Anteile über den österreichischen Vermögensverwalter C-Quadrat erworben. „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung moderat zu erhöhen”, erklärte der HNA-Sprecher. „Wir werden aber in jedem Fall unter 10 Prozent bleiben.” Auch der Vermögensverwalter Blackrock hat seine Beteiligung an der Deutschen Bank leicht aufgestockt, wie aus einer weiteren Stimmrechtsmitteilung vom Freitag hervorgeht. Er hält gut 6 Prozent.

(dpa)
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