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Demos und Aktionen gegen Einzug der AfD in den Landtag

Eine Demonstrantin hält ein Papp-Herz mit der Aufschrift "... statt Hetze # wir sind mehr" in der Hand. Foto: Andreas Arnold/Archiv Eine Demonstrantin hält ein Papp-Herz mit der Aufschrift "... statt Hetze # wir sind mehr" in der Hand.
Frankfurt/Main. 

Gut zwei Wochen vor der Landtagswahl sind am kommenden Samstag in mehreren hessischen Städten Kundgebungen gegen einen Rechtsruck in Deutschland und den Einzug der AfD in das Wiesbadener Parlament geplant. Die größte Demonstration ist für Frankfurt vorgesehen, berichteten die Organisatoren am Mittwoch. Unter dem Motto „Wir sind mehr” ist ein Zug durch die Stadt mit anschließendem Konzert angemeldet. Lastwagen sollen als mobile Bühnen dienen, neben Auftritten von Bands und DJs sowie Redebeiträgen sind auch Videobotschaften von Holocaust-Überlebenden geplant.

Die Organisatoren, ein Bündnis aus Vereinen, Initiativen, Gewerkschaften und Parteien, rechnen mit 8000 bis 10 000 Menschen, die sich anschließen werden, wie Shenja Kerepesi vom Verein The Second Planet sagte. Es gehe darum, vor der Landtagswahl noch einmal ein kräftiges Zeichen gegen Hass und rechte Hetze zu setzen. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Baseler Platz in Frankfurt.

Das Bündnis „Keine AfD in den Landtag” berichtete von landesweit insgesamt 15 geplanten Aktionen in 12 Städten. Es gehe auch darum, mit Bürgern ins Gespräch zu kommen und dafür zu werben, am 28. Oktober nicht für die AfD zu stimmen, erklärte Tobias Huth vom Kampagnenteam. In Darmstadt soll es am Luisenplatz eine Kundgebung geben (12.00 Uhr), ebenso in Baunatal (14.30 Uhr/Landkreis Kassel), in Gießen ein Konzert, in Hochheim (Main-Taunus-Kreis) ist den Angaben zufolge eine Ausstellung geplant, in Michelstadt ein Vortrag, in Bad König (Odenwaldkreis) ein Infostand.

(dpa)
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