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Prozess: „Den Laden abbrennen”: Mann drohte mit Sprengstoffanschlag

Foto: Peter Steffen (dpa)
Bad Hersfeld/Fulda. 

Um Geld zu erpressen, soll ein Mann aus Osthessen Ladeninhabern mit Anschlägen gedroht haben. Wie die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen am Montag berichteten, sitzt der 47-Jährige aus Bad Hersfeld nun in Untersuchungshaft. Ihm wird die mehrfache Ankündigung einer Sprengstoffexplosion und räuberische Erpressung vorgeworfen.

Der Mann soll im Oktober in einer Nacht dreimal beim Polizei-Notruf angerufen und erklärt haben, er habe zwei Taschen mit Bomben vor zwei Gaststätten deponiert. Anfang November soll er auch Briefe vor einer dieser Gaststätten abgelegt und die Tageseinnahmen gefordert haben, andernfalls „würde der Laden abbrennen”. Am vergangenen Donnerstag soll er einen solchen Brief vor einem Friseursalon abgelegt haben. Kurz darauf konnte die Polizei den Tatverdächtigen ausfindig machen und festnehmen. Die Haftrichterin erließ Haftbefehl.

(dpa)

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