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Deutsche Bank legt Preisspanne für DWS-Börsengang fest

Die Zwillingstürme der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv Die Zwillingstürme der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Die Deutsche Bank hat für den geplanten Börsengang ihrer Tochter DWS bereits einen Ankerinvestor gewonnen: Der größte japanische Lebensversicherer Nippon Life habe sich verpflichtet, fünf Prozent der Anteile des Vermögensverwalters zum Platzierungspreis zu erwerben, teilte der Dax-Konzern am Sonntagabend in Frankfurt mit. Erster Handelstag soll der 23. März 2018 sein.

Die Deutsche Bank will zunächst 40 Millionen Aktien oder 20 Prozent der DWS-Anteile über die Börse an den Markt geben. Der Preis soll sich in einer Spanne von 30 bis 36 Euro je Aktie bewegen. Damit könnte die Bank nach eigenen Berechnungen einen Emissionserlös zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro erzielen. Sollte die Nachfrage nach den Papieren besonders groß sein, behält sich die Deutsche Bank vor, weitere 5 Prozent der DWS-Anteile zu platzieren.

Die Mehrheit der Anteile soll aber bis auf Weiteres bei der Deutschen Bank verbleiben. Auch durch die gewählte Rechtsform und die Besetzung des Aufsichtsrats will Deutschlands größtes Geldhaus sicherstellen, dass es weiter das Sagen hat: Die DWS wird als Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) firmieren. Bei dieser Rechtsform werden bestimmte wichtige Entscheidungen nicht von der Hauptversammlung getroffen, sondern vom persönlich haftenden Gesellschafter - in diesem Fall also von der Deutschen Bank. Den Aufsichtsratsvorsitz wird Deutsche-Bank-Vorstand Karl von Rohr übernehmen.

Die DWS gehört zu den fünf größten Vermögensverwaltern in Europa. Die Sparte, die bis vor kurzem noch Deutsche Asset Management hieß, ist traditionell ein stabiler Gewinnbringer im Deutsche-Bank-Konzern. Sie verwaltet Vermögen von rund 700 Milliarden Euro und verdiente im vergangenen Jahr vor Steuern 725 Millionen Euro.

(dpa)
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