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Deutsche Bank startet Kapitalerhöhung

Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main (Hessen). Foto: Arne Dedert/Archiv Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main (Hessen). Foto: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main. 

Die Deutsche Bank hat ihre angekündigte Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe auf den Weg gebracht. Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue zum Stückpreis von 11,65 Euro erwerben, wie das Institut am Sonntag in Frankfurt mitteilte.

Insgesamt würden 687,5 Millionen neue Stammpapiere ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben, woraus sich ein Emissionsvolumen von 8 Milliarden Euro ergebe. Den Angaben zufolge können Anleger die Titel voraussichtlich vom 21. März bis zum 6. April erwerben. Dabei dürften die Großaktionäre, der chinesische Konzern HNA und Katar, mitziehen.

Die Deutsche Bank hatte Anfang März angekündigt, ihre Aktionäre um frisches Kapital bitten zu wollen. Das Geld soll die Neuaufstellung des Konzerns absichern: Die Tochter Postbank wird in das Privat- und Firmenkundengeschäft eingegliedert, statt verkauft zu werden. Darüber hinaus wird das gesamte Investmentbanking und Kapitalmarktgeschäft wieder unter einem Dach vereint, um verlorenes Terrain zurück zu gewinnen. Gleichzeitig soll der Vermögensverwalter Deutsche Asset Management zu einem kleinen Teil selbst an die Börse kommen.

Schon seit Monaten wurde über eine Kapitalerhöhung spekuliert, nachdem teure Rechtsstreitigkeiten an der Kapitalbasis genagt und der Bank zwei Jahre hintereinander Milliardenverluste eingebrockt hatten. Die Deutsche Bank hatte ihre harte Kernkapitalquote - eine entscheidende Kennziffer für die Krisenfestigkeit einer Bank - zum Jahresende zwar auf 11,9 Prozent steigern können. Im internationalen Vergleich steht sie damit aber eher im Mittelfeld. Die Bank strebt nun eine harte Kernkapitalquote von deutlich über 13 Prozent an.

(dpa)
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