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Frankfurter Verwaltung schafft neue Stellen: 98 für Flüchtlinge

Frankfurt/Main. 

Frankfurt will 170 zusätzliche Stellen in der Stadtverwaltung einrichten, 98 davon für die Betreuung von Flüchtlingen. Die Koalition aus CDU und Grünen im Rathaus Römer habe beschlossen, die Stellen mit dem Nachtragshaushalt 2016 vorzusehen, teilten Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) und Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) am Dienstag mit. Insgesamt verfügt die Frankfurter Stadtverwaltung über rund 9000 Stellen.

Für die 98 Stellen in der Flüchtlingsarbeit werde im wesentlichen das Land aufkommen. Damit seien von der Stadt nur 72 der 170 Stellen komplett zu finanzieren, das bedeute unter dem Strich rund 4,6 Millionen Euro zusätzlicher Personalkosten.

Die Stellen werden aus unterschiedlichen Gründen beantragt, teilten die Koalitionspartner mit - etwa wegen der wieder eingeführten Fehlbelegungsabgabe und den Aufgaben, die sich durch die wachsende Einwohnerzahl ergeben. „Das stete Wachstum der Stadt in den letzten Jahren und die zusätzlichen Aufgaben der Versorgung der Flüchtlinge bedeuten auch deutlich gewachsene Aufgaben in den Ämtern, die nicht alleine von den vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet werden können”, heißt es in der Mitteilung.

(dpa)
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