E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 24°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Harzer Luchs längst auch in anderen Bundesländern heimisch

Ein Luchs schläft bei Bad Harzburg im Harz. Foto: Holger Hollemann/Archiv Ein Luchs schläft bei Bad Harzburg im Harz.
Wernigerode. 

Der Luchs aus dem Harz breitet sich immer weiter aus. Mittlerweile erstrecke sich die Population über die Harz-Länder Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen bis nach Hessen und Nordrhein-Westfalen, teilte die Nationalparkverwaltung in Wernigerode mit. Sie verantwortet für Sachsen-Anhalt und Niedersachsen die Dauerbeobachtung der Großkatze. Neben einem großflächigen Monitoring von Fotofallen würden auch immer wieder Sichtungen von Förstern, Jägern und Privatpersonen ausgewertet. 

Demnach konnten im Zeitraum vom 1. Mai 2016 bis 30. April 2017 in Niedersachsen 389 und in Sachsen-Anhalt 192 sichere Luchs-Meldungen zusammengetragen werden. Hinzukamen den Angaben zufolge 1671 Nachweispunkte von mit Sendern ausgestatteten Tieren und genetische Luchsnachweise. „Diese Daten sind gemäß nationaler Monitoringstandards in eine Karte eingeflossen”, sagte Parksprecher Friedhart Knolle. Erstmals habe es Nachwuchs im Solling im Weserbergland (Niedersachsen) gegeben.

In Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge galt der Luchs lange als ausgestorben. Mit dem „Luchsprojekt Harz” wurde Anfang 2000 bundesweit erstmals ein Versuch der Wiederansiedlung für die größte europäische Katze gestartet. Aktuell leben im Harz vermutlich bis zu 90 Luchse. Da die Reviere weitgehend besetzt sind, wandert der größte Teil von ihnen ab und vergrößert das Verbreitungsgebiet.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Rhein-Main & Hessen

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen