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Hessen liegt bei Privatinsolvenzen unter Bundesschnitt

Hamburg/Wiesbaden. 

In Hessen warten derzeit über 45 000 Menschen auf ihre Schuldenbefreiung. Im direkten Vergleich mit den anderen Bundesländern liege Hessen mit 73 Fällen je 10 000 Einwohner unter dem Bundesdurchschnitt von 82 Fällen, teilte die Kreditauskunftei Crifbürgel am Freitag in Hamburg mit. Nur Bayern (58) und Baden-Württemberg (57) schneiden noch besser ab. Spitzenreiter ist Bremen, wo sich 134 von 10 000 Menschen in der sogenannten Wohlverhaltensphase befinden. Den zweiten Rang teilen sich das Saarland und Niedersachsen (je 109 Fälle). Insgesamt sind in Deutschland aktuell mehr als 676 000 Menschen in der Schulden-Warteschleife.

Im Vergleich zum Jahr 2016 hat sich die Zahl der Menschen, die in Hessen auf eine Schuldenbefreiung warten, mit minus 3,7 Prozent (bundesweit minus 2,6) verringert. Ein Insolvenzverfahren dauert üblicherweise sechs Jahre. Nach dem Ende der Wohlverhaltensphase können die betroffenen Schuldner im Rahmen eines Privatinsolvenzverfahrens auf einen Erlass ihrer Schulden hoffen, wenn sie bestimmte Pflichten erfüllen.

(dpa)
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