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Hessen will für Tochter in Autobahngesellschaft kämpfen

Der hessische Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson (Grüne). Foto: Arne Dedert/Archiv Der hessische Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson (Grüne). Foto: Arne Dedert/Archiv
Wiesbaden. 

Hessen will nach dem Übergang der Fernstraßenverwaltung von den Ländern auf den Bund für eine eigenständige Tochter in der neuen Autobahngesellschaft kämpfen. „Uns ist bewusst, dass die Frage des Standortes für die Beschäftigten wichtig ist”, sagte Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson (Grüne) am Donnerstag im Wiesbadener Landtag. „Und natürlich ist der Sitz einer Tochtergesellschaft in Hessen auch für die Bearbeitung der in Hessen umzusetzenden Vorhaben wichtig.”

Nach dem Beschluss des Bundestages sollen die knapp 13 000 Kilometer langen deutschen Autobahnen künftig zentral in Schuss gehalten werden. Die Länder geben dafür langjährige Zuständigkeiten an den Bund ab, der sich aus einer Hand um Planen, Bauen, Betrieb und die Finanzierung kümmert. Das soll Investitionen beschleunigen und dazu beitragen, überregionale Schwerpunkte besser durchzusetzen. Das Rundum-Management der Autobahnen soll ab 2021 eine bundeseigene GmbH in Berlin mit bis zu zehn regionalen Töchtern übernehmen.

Damit verliere die Straßenbauverwaltung Hessen Mobil beträchtliche Teile ihrer Aufgaben, erklärte Samson. Hessen Mobil mit derzeit rund 3500 Mitarbeitern werde künftig anders aussehen als heute. Bis Ende des Jahres müsse sich entscheiden, wie viele Mitarbeiter in die neue Gesellschaft wechseln. Hauptziel sei dabei, dass es keine Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten geben wird.

(dpa)
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