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Immobilienfinanzierer Aareal Bank bleibt in der Spur

Schild vor der Aareal Bank in Wiesbaden. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Schild vor der Aareal Bank in Wiesbaden.
Wiesbaden. 

Der Gewerbeimmobilienfinanzierer Aareal Bank sieht sich nach den ersten neun Monaten auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Zwar bleibt der Wettbewerb bei der Kreditvergabe hart, doch die Wiesbadener hielten nicht zuletzt mit einem Ausbau ihres starken Nordamerika-Geschäfts dagegen. Mittlerweile liegt der Anteil der Region am gesamten Immobilienkreditportfolio des Instituts bei einem Viertel.

„Die Aareal Bank Gruppe geht in einem anspruchsvollen Umfeld konsequent ihren Weg”, erklärte Vorstandschef Hermann Merkens am Dienstag in Wiesbaden. Für den restlichen Jahresverlauf seien keine grundlegenden Veränderungen im Markt zu erwarten.

Merkens bestätigte insofern die Prognosen: So rechnet das im MDax gelistete Unternehmen im Gesamtjahr weiterhin mit einem Konzernbetriebsergebnis von 310 Millionen bis 350 Millionen Euro. Nach neun Monaten sind davon 262 Millionen Euro erreicht. Beim Neugeschäft peilt das Management weiter zwischen 7 Milliarden und 8 Milliarden Euro an. Davon geschafft sind bis dato 5,7 Milliarden.

Im dritten Quartal alleine stieg das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 82 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 47 Millionen Euro Gewinnen hängen und damit 12 Prozent mehr als zuvor. Während das reine Kreditgeschäft weniger abwarf, profitierte die Aareal Bank von einem besseren Lauf ihrer IT-Tochter Aareon. Zudem sanken die Verwaltungskosten.

(dpa)
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